Hund im Rasseprofil

Perdiguero de Burgos

Der Perdiguero de Burgos ist ein großer, kräftiger spanischer Vorstehhund, der vor allem für die Jagd auf Niederwild gezüchtet wurde. Er gilt als ausdauernd, führig und ruhig im Wesen.

AusdauerndJagdlich motiviertKooperativMenschenbezogenNasenstarkRuhig
Ein Perdiguero de Burgos läuft an der Leine mit seinem Besitzer entspannt durch eine moderne Stadtstraße.
Ein ruhiger Spaziergang in der Stadt zeigt den Perdiguero de Burgos in einer sicheren, alltagstauglichen Umgebung.

Kurz einordnen

Tierart

Hund

Größe

Gross

Lebenserwartung

10-13 Jahre

Steckbrief

Herkunftsland

Spanien

Größe

Gross

Schulterhöhe

59-67 cm

Gewicht

25-32 kg

Lebenserwartung

10-13 Jahre

Felltypen

Kurzhaar, Glatthaar

Farben

Weiss, Braun, Weiss braun gesprenkelt, Weiss braun geschimmelt

FCI-Gruppe

Gruppe 7

FCI-Standard

Nr. 90

Seltenheitsgrad

Selten

Bilder von Perdiguero de Burgos

Ein Perdiguero de Burgos sitzt sicher angeschnallt auf der Rückbank eines Autos, während sein Besitzer ruhig fährt.
Ein sicher angeschnallter Hund im Auto steht für verantwortungsvolle Tierhaltung und vorausschauenden Schutz auf jeder Fahrt.
Aufmerksamer Perdiguero de Burgos Hund in natürlicher Haltung vor hellem Hintergrund als professionelles Tierportrait.
Der Perdiguero de Burgos wird hier in ruhiger, natürlicher Haltung als typischer Vertreter seiner Rasse gezeigt.
Ein Perdiguero de Burgos sitzt ruhig neben seinem Besitzer am Küchentisch mit Versicherungsunterlagen und einem Laptop zur Hundekrankenversicherung.
Ein ruhiger Moment bei der Auseinandersetzung mit Versicherungsunterlagen für den Hund in einer hellen, modernen Wohnung.

Charakter

Der Perdiguero de Burgos ist ein ruhiger, ausdauernder und arbeitsfreudiger Vorstehhund mit engem Bezug zu seinen Bezugspersonen. Im Alltag zeigt er sich oft ausgeglichen und freundlich, draußen jedoch sehr passioniert, spur- und nasenorientiert. Seine jagdliche Veranlagung prägt Temperament, Beschäftigungsbedarf und Erziehung deutlich.

AusdauerndJagdlich motiviertKooperativMenschenbezogenNasenstarkRuhig
Verspieltheit3/5
Wachsamkeit3/5
Trainierbarkeit4/5
Kinderfreundlichkeit4/5
Bellfreude2/5
Energielevel4/5
Sozialverhalten Hunde4/5

Erziehbarkeit

Meist gut erziehbar, wenn ruhig, fair und konsequent gearbeitet wird. Der Perdiguero de Burgos gilt oft als kooperativ und menschenbezogen, kann aber bei zu wenig Auslastung oder bei starker Wildwitterung eigene Interessen verfolgen. Klare Signale, frühe Sozialisierung und jagdlich sinnvolle Beschäftigung erleichtern die Führung deutlich.

Wachtrieb

Ein vorhandener, aber meist eher mäßiger Wachtrieb. Er meldet Ungewohntes durchaus, ist jedoch typischerweise kein ausgesprochener Schutzhund. Seine Aufmerksamkeit richtet sich häufiger auf Umgebung und Gerüche als auf territoriales Verhalten.

Jagdtrieb

Deutlich ausgeprägt. Als klassischer Jagd und Vorstehhund bringt die Rasse in der Regel viel Naseneinsatz, Suchwillen und Interesse an Wildspuren mit. Ein sicherer Rückruf und kontrolliertes Management sind deshalb wichtig, besonders in wildreichen Gebieten.

Alleinbleiben

Nur schrittweise aufzubauen. Viele Vertreter sind eng an ihre Menschen gebunden und können bei mangelndem Training oder Unterforderung unruhig werden. Kürzere, sauber trainierte Alleinzeiten sind oft eher realistisch als langes tägliches Alleinsein.

Diese Rasse ist in der Regel kein nervöser Daueraktivposten, benötigt aber konsequente Auslastung, idealerweise mit Nasenarbeit oder jagdnaher Beschäftigung. Freundliches Wesen ersetzt keine gründliche Sozialisierung und kein verlässliches Rückruftraining. Individuelle Unterschiede sowie Herkunft, Aufzucht und Haltung beeinflussen das Verhalten erheblich.

Alltag & Haltung

Familie

Bedingt bis gut geeignet, wenn die Familie Zeit für Bewegung, Erziehung und sinnvolle Auslastung mitbringt. Im Haus ist die Rasse häufig angenehm und ausgeglichen, draußen aber jagdlich ambitioniert. Für sehr passive Haushalte oder Familien ohne Interesse an Training und Naturaktivitäten ist sie meist weniger passend.

Wohnung

Ja

Anfänger

Nur eingeschränkt geeignet. Sein oft freundliches und kooperatives Wesen kann Einsteigern entgegenkommen, gleichzeitig verlangen Jagdtrieb, Rückruftraining und artgerechte Auslastung ein gewisses Maß an Wissen, Geduld und Konsequenz. Motivierte Anfänger mit guter Anleitung können zurechtkommen, sollten die jagdlichen Anforderungen aber nicht unterschätzen.

Bewegungsbedarf

Hoch. Tägliche längere Spaziergänge allein reichen oft nicht aus; zusätzlich sind Sucharbeit, Dummyarbeit, Mantrailing oder andere Nasen und Konzentrationsaufgaben sinnvoll. Besonders wichtig ist nicht nur körperliche Bewegung, sondern kontrollierte, rassetypische Beschäftigung.

Hitzeverträglichkeit

Mittel. Bei Wärme sollte Bewegung in die kühleren Tageszeiten gelegt werden. Intensive Arbeit in der Mittagshitze ist zu vermeiden, auch wenn kurzhaarige Hunde oft etwas leichter mit Wärme zurechtkommen als sehr dicht behaarte Rassen.

Kälteverträglichkeit

Mittel. Kühles Wetter wird meist gut toleriert, bei Nässe, Wind und längerem ruhigen Aufenthalt im Winter kann das kurze Fell aber weniger Schutz bieten. Je nach Individuum kann bei längeren Touren zusätzlicher Schutz sinnvoll sein.

Reisetauglichkeit

Oft gut, wenn der Hund früh an Auto, Umweltwechsel und Ruhephasen gewöhnt wird. Wegen seines Bewegungs und Beschäftigungsbedarfs sind Reisen angenehmer, wenn ausreichend Aktivität und Rückzugsmöglichkeiten eingeplant werden. In sehr hektischen oder reizintensiven Settings kann gutes Management nötig sein.

  • Begleithund
  • Familienhund
  • Jagdhund

Sozialverhalten

Menschen

Meist freundlich, zugänglich und eng an die eigene Bezugsperson oder Familie gebunden. Fremden gegenüber oft reserviert bis höflich, selten unnötig scharf. Das konkrete Auftreten hängt stark von Sozialisierung und Erfahrungen ab.

Kinder

Bei gutem Umgang und klaren Regeln häufig verträglich. Aufgrund von Größe, Energie und jagdlicher Erregbarkeit sollten Kontakte mit kleineren Kindern begleitet werden. Rücksichtsvoller gegenseitiger Umgang ist wichtiger als die reine Rassebeschreibung.

Andere Hunde

Oft sozial gut ansprechbar und im Umgang mit Artgenossen ordentlich, besonders bei früher Gewöhnung. Wie bei vielen jagdlich geführten Hunden können Aufregung, Frust oder fehlende Sozialisierung dennoch zu Problemen führen. Individuelle Sympathie und Führung bleiben entscheidend.

Pflege

Pflegeart

Kurzes bis mittellanges, dichtes Fell mit regelmäßiger Grundpflege

Pflegeintervall

1-2 mal pro Woche, im Fellwechsel häufiger

Fellpflege

Mittel

Haaren

Mittel

Sabbern

Gering

Pflegeaufwand

Mittel

  • Augen auf Verschmutzungen kontrollieren
  • Fell gründlich ausbürsten
  • Hängeohren regelmäßig kontrollieren und sauber halten
  • Krallen regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf kürzen
  • Pfoten nach Spaziergängen und Jagdeinsätzen prüfen
  • Während des Fellwechsels häufiger lose Haare entfernen
  • Zähne regelmäßig pflegen
  • Das dichte Fell ist pflegeleicht, sollte aber regelmäßig gebürstet werden, um lose Haare und Schmutz zu entfernen.
  • Die langen Hängeohren benötigen konsequente Kontrolle, da sich Feuchtigkeit und Schmutz leichter sammeln können.
  • Gebadet werden sollte nur bei Bedarf, damit die natürliche Schutzschicht von Haut und Fell erhalten bleibt.
  • Nach Einsätzen im Feld sollten Fell, Haut und Pfoten auf kleine Verletzungen, Samen, Dornen oder Parasiten geprüft werden.
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Ernährung & Kalorien

Der Perdiguero de Burgos ist ein großer, aktiver Jagdhund und profitiert von einer ausgewogenen, hochwertigen Ernährung mit an Aktivität und Körpergewicht angepasster Energiezufuhr. Die Futtermenge sollte je nach Auslastung, Alter und Körperkondition überprüft werden. Auf eine schlanke, muskulöse Körperform sollte geachtet werden. Tagesrationen können auf zwei Mahlzeiten verteilt werden. Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein.

ReferenzgewichtAktivitätKalorien pro Tag
25 kgAktiv1600 kcal
25 kgInaktiv1100 kcal
25 kgNormal1350 kcal
30 kgAktiv1850 kcal
30 kgInaktiv1250 kcal
30 kgNormal1550 kcal
35 kgAktiv2150 kcal
35 kgInaktiv1450 kcal
35 kgNormal1800 kcal

Die Werte sind grobe Orientierungen und ersetzen keine tierärztliche Ernährungsberatung.

Beschäftigung & Sport

  • Apportierarbeit
  • ausgedehnte Spaziergänge
  • Dummyarbeit
  • Fährtenarbeit
  • Gehorsamstraining
  • kontrolliertes Freilauftraining
  • Nasenspiele und Suchaufgaben

Passende Aktivitäten

DummytrainingFährtenarbeitLongierenMantrailingObedienceWandern

Geschichte des Perdiguero de Burgos

Der Perdiguero de Burgos ist eine alte spanische Jagdhunderasse, deren Ursprung in der Region Kastilien, besonders rund um Burgos, verortet wird. Er wurde als Vorstehhund für die Jagd auf Federwild und anderes Niederwild geschätzt.

Die Rasse steht in der Tradition schwerer spanischer Pointertypen und wurde über lange Zeit auf gute Nasenleistung, Ruhe am Wild und Ausdauer selektiert. In Spanien blieb sie vor allem als Gebrauchshund der Jäger bekannt.

Im 20. Jahrhundert wurde der Typ systematischer beschrieben und kynologisch geordnet. Heute gilt der Perdiguero de Burgos als traditionelle, außerhalb Spaniens eher seltene Jagdhunderasse mit offizieller internationaler Anerkennung.

  1. Entstehung als spanischer Vorstehhund in Kastilien, insbesondere im Raum Burgos.

  2. Einsatz als Jagdhund für Federwild und anderes Niederwild in Spanien.

  3. 1954

    Offizielle Anerkennung der Rasse durch die FCI.

Gesundheit

Tierarztkosten: Mittel

Der Perdiguero de Burgos gilt insgesamt als robuster, leistungsfähiger Jagdhund. Wie bei mittelgroßen bis großen, aktiven Hunderassen können jedoch orthopädische Probleme, Ohrprobleme sowie belastungs- und gewichtsbezogene Gesundheitsthemen vorkommen. Eine gute Kondition, kontrolliertes Wachstum, regelmäßige Pflege und tierärztliche Vorsorge unterstützen die langfristige Gesundheit.

Bei guter Haltung, angepasster Bewegung, ausgewogener Fütterung und regelmäßiger Vorsorge liegt die Lebenserwartung meist im typischen Bereich mittelgroßer bis großer Hunde. Gesundheitsrelevant sind vor allem Gelenkbelastung, Gewichtskontrolle und die Beobachtung von Ohren und Haut.

Hüftgelenksdysplasie

MittelGenetisches Risiko: Ja

Bei größeren Jagdhunderassen kann ein erhöhtes Risiko für Fehlentwicklungen der Hüftgelenke bestehen. Mögliche Hinweise sind eingeschränkte Bewegungsfreude, Steifheit oder eine veränderte Belastung der Hinterhand.

Prävention: Auf kontrolliertes Wachstum im Junghundealter, angemessenes Körpergewicht, gelenkschonende Bewegung und eine seriöse Zuchtauswahl achten.

Ellbogendysplasie

MittelGenetisches Risiko: Ja

Auch an den Vordergliedmaßen können bei aktiven, größeren Hunden entwicklungsbedingte Gelenkprobleme auftreten. Diese können sich durch Lahmheit, Schonhaltung oder Belastungsunlust zeigen.

Prävention: Wachstum nicht durch Überfütterung fördern, Sprung- und Überlastungsphasen im Jugendalter begrenzen und auf eine kontrollierte Zuchtauswahl achten.

Otitis externa

MittelGenetisches Risiko: Nein

Hängende Ohren können ein feucht-warmes Milieu begünstigen, in dem Reizungen und Entzündungen des äußeren Gehörgangs leichter auftreten können.

Prävention: Ohren regelmäßig kontrollieren, nach Nässe oder Arbeit im Gelände sorgfältig trocknen und bei wiederkehrenden Reizungen tierärztlich abklären lassen.

Magendrehung

HochGenetisches Risiko: Nein

Bei tiefbrüstigen bis größeren Hunden wird ein mögliches Risiko für eine Magenaufgasung mit Drehung beschrieben. Es handelt sich um ein akutes Geschehen, das rasche tierärztliche Versorgung erfordert.

Prävention: Tagesration auf mehrere kleinere Mahlzeiten verteilen, hastiges Fressen reduzieren und intensive Aktivität direkt vor und nach dem Fressen vermeiden.

Übergewicht

MittelGenetisches Risiko: Nein

Bei jagdlich geführten oder phasenweise weniger ausgelasteten Hunden kann eine unausgewogene Energiebilanz zu Gewichtszunahme führen. Dies kann Gelenke, Herz-Kreislauf-System und allgemeine Belastbarkeit beeinträchtigen.

Prävention: Futtermenge an Aktivität und Alter anpassen, Körperkondition regelmäßig beurteilen und ausreichend Bewegung sowie Beschäftigung bieten.

  • Gelenke
  • Hitze
  • Ohren
  • Bei tiefer Brustform Fütterungsmanagement und Ruhephasen rund um Mahlzeiten besprechen, um das Risiko akuter Magenprobleme zu senken.
  • Im Wachstum auf eine angepasste Fütterung und gelenkschonende Belastung achten; bei Zuchttieren sind orthopädische Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll.
  • Ohren nach Jagd, Schwimmen oder feuchtem Wetter kontrollieren und bei Auffälligkeiten frühzeitig tierärztlich beurteilen lassen.
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen mit Blick auf Bewegungsapparat, Körpergewicht und allgemeine Kondition einplanen.

Diese Informationen ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Beschwerden sollte immer eine Tierärztin oder ein Tierarzt kontaktiert werden.

Versicherung

Empfohlene Absicherung

Vollschutz oder mindestens OP-Versicherung

Kurzempfehlung

Für den Perdiguero de Burgos kann je nach Budget ein Vollschutz oder mindestens eine OP-Versicherung sinnvoll sein.

Der Perdiguero de Burgos ist ein großer, aktiver Jagdhund mit entsprechendem Bewegungsbedarf. Bei größeren und bewegungsfreudigen Hunden können orthopädische Probleme, Verletzungen im Alltag oder bei sportlicher Auslastung sowie altersbedingte Beschwerden zu höheren tierärztlichen Kosten führen. Ein Vollschutz kann laufende Behandlungen und Diagnostik besser abdecken, während eine OP-Versicherung vor allem das Risiko teurer chirurgischer Eingriffe reduziert.

  • Bei tiefbrüstigen, größeren Hunden können akute Notfälle wie eine Magendrehung mit hohen Behandlungskosten verbunden sein.
  • Bildgebende Diagnostik, Narkose und chirurgische Eingriffe sind bei größeren Hunden oft kostenintensiv.
  • Das hohe Aktivitätsniveau kann Verletzungen an Pfoten, Muskeln, Bändern oder Knochen begünstigen.
  • Die große Körpergröße kann das Risiko für Gelenk- und Bewegungsapparatprobleme erhöhen.
  • Akute Bauch- oder Magennotfälle können eine schnelle, kostenintensive Versorgung notwendig machen.
  • Chronische Beschwerden im Alter können regelmäßige Medikamente, Kontrollen und Diagnostik verursachen.
  • Orthopädische Erkrankungen oder Gelenkprobleme können wiederholte Untersuchungen und Behandlungen erfordern.
  • Verletzungen durch hohe Aktivität können zu Notfallbehandlungen oder Operationen führen.
  • Auf die Abdeckung von Operationen inklusive Narkose, Klinikaufenthalt und Nachsorge achten.
  • Ein Tarif mit guter Erstattung für orthopädische Diagnostik und Behandlungen kann sinnvoll sein.
  • Leistungen für bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Ultraschall können bei Verletzungen und Gelenkproblemen relevant sein.
  • Wartezeiten, Selbstbeteiligung und Jahreshöchstgrenzen sollten im Verhältnis zum eigenen Budget geprüft werden.
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