Hund im Rasseprofil

Kromfohrländer

Der Kromfohrländer ist eine vergleichsweise junge deutsche Hunderasse, die als anpassungsfreier, menschenbezogener Begleithund gezüchtet wurde. Er gilt als aufmerksam, freundlich und eng an seine Bezugspersonen gebunden.

AnhänglichAufmerksamLernwilligReserviert gegenüber FremdenSensibelTreu
Ein Kromfohrländer Hund wird behutsam von einer Tierärztin mit Stethoskop in einer modernen Praxis untersucht, während sein Besitzer beruhigend daneben steht.
Ein Kromfohrländer Hund wird in einer modernen Tierarztpraxis liebevoll untersucht.

Kurz einordnen

Tierart

Hund

Größe

Mittel

Lebenserwartung

12-15 Jahre

Steckbrief

Herkunftsland

Deutschland

Größe

Mittel

Schulterhöhe

38-46 cm

Gewicht

9-16 kg

Lebenserwartung

12-15 Jahre

Felltypen

Rauhaar, Glatthaar

Farben

Weiß, Weiß mit hellbraunen Abzeichen, Weiß mit braunen Abzeichen, Weiß mit dunkelbraunen Abzeichen

FCI-Gruppe

Gruppe 9

FCI-Standard

Nr. 192

Seltenheitsgrad

Selten

Bilder von Kromfohrländer

Ein Kromfohrländer steht aufmerksam vor hellem Hintergrund und zeigt die typische Fellstruktur der Rasse.
Das ruhige Tierportrait zeigt die charakteristische Erscheinung des Kromfohrländers in einem seriösen Ratgeberkontext.
Ein Kromfohrländer sitzt ruhig neben seinem Besitzer im hellen Wartezimmer einer modernen Tierarztpraxis.
Ein ruhiger Moment vor der Behandlung: Der Kromfohrländer wartet gemeinsam mit seinem Besitzer in einer freundlichen Tierarztpraxis.
Ein älterer Kromfohrländer Hund genießt entspannte Stunden auf dem Sofa, während sein Besitzer ihn liebevoll streichelt.
Der Kromfohrländer erlebte wohltuende Momente der Zuneigung und Sicherheit in seinem Zuhause.

Charakter

Der Kromfohrländer ist ein anhänglicher, sensibler und menschenbezogener Hund, der meist eine enge Bindung zu seinen Bezugspersonen aufbaut. Er gilt als aufmerksam, lernwillig und im Alltag oft angenehm führbar, kann aber gegenüber Fremden zunächst reserviert sein. Seine Bedürfnisse liegen häufig eher in gemeinsamer Beschäftigung, klarer Führung und sozialer Einbindung als in extremer Arbeitsauslastung.

AnhänglichAufmerksamLernwilligReserviert gegenüber FremdenSensibelTreu
Verspieltheit4/5
Wachsamkeit4/5
Trainierbarkeit4/5
Kinderfreundlichkeit4/5
Bellfreude3/5
Energielevel3/5
Sozialverhalten Hunde3/5

Erziehbarkeit

Meist gut erziehbar, wenn freundlich, klar und verlässlich gearbeitet wird. Der Kromfohrländer reagiert häufig sensibel auf Stimmung und Umgangston, weshalb ruhige Konsequenz oft bessere Ergebnisse bringt als Druck. Für Anfänger kann er geeignet sein, wenn sie sich mit Körpersprache, Bindungsaufbau und strukturierter Alltagsführung beschäftigen.

Wachtrieb

Vorhanden, aber in der Regel moderat bis deutlich alltagsbezogen. Viele Kromfohrländer melden Veränderungen aufmerksam und beobachten ihr Umfeld genau, ohne automatisch ausgeprägte Schutzdiensteigenschaften mitzubringen. Eine frühe Lenkung der Wachsamkeit hilft, übermäßiges Melden zu begrenzen.

Jagdtrieb

Meist eher gering bis mäßig ausgeprägt, kann individuell aber sichtbar vorhanden sein, etwa bei bewegten Reizen oder Wildspuren. Rückruftraining und kontrollierte Beschäftigung bleiben dennoch wichtig, da auch diese Rasse situationsabhängig Jagdverhalten zeigen kann.

Alleinbleiben

Nur schrittweise aufbauen, da der Kromfohrländer oft sehr menschenbezogen ist und langes Alleinsein nicht immer gut verkraftet. Kurze, sauber trainierte Alleinzeiten sind häufig gut möglich, pauschal sollte man ihn jedoch nicht als besonders unabhängige Rasse einordnen.

Die Rasse eignet sich oft gut für ein enges Zusammenleben mit der Familie, benötigt jedoch eine einfühlsame, konsequente Erziehung. Grobe Härte oder stark wechselnde Regeln können Unsicherheit fördern. Je nach individueller Linie und Sozialisation können Wachsamkeit, Bellneigung und Reserviertheit unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Alltag & Haltung

Familie

Oft gut als Familienhund geeignet, wenn der Hund früh sozialisiert wird und Rückzugsorte sowie klare Regeln vorhanden sind. Er ist meist stark auf seine Menschen bezogen und gern nah dabei. Für sehr laute, hektische Haushalte oder einen unstrukturierten Alltag ist nicht jeder Vertreter gleichermaßen passend, da die Rasse sensibel reagieren kann.

Wohnung

Ja

Anfänger

Grundsätzlich auch für engagierte Anfänger möglich, wenn diese bereit sind, sich mit sensibler Hundeerziehung, Bindungsarbeit und konsequenten Routinen zu befassen. Weniger geeignet ist die Rasse für Menschen, die einen völlig unkomplizierten Hund ohne Reserviertheit, Bellneigung oder emotionale Feinfühligkeit erwarten.

Bewegungsbedarf

Mittel. Tägliche Spaziergänge, Sozialkontakte, kleine Spiele, Nasenarbeit und alltagsnahe Kopfbeschäftigung reichen vielen Kromfohrländern gut aus. Hochleistungssport ist meist nicht nötig, Unterforderung oder reine Kurzrunden ohne gemeinsame Aktivität sind aber oft ebenfalls zu wenig.

Hitzeverträglichkeit

Mittel. Bei warmem Wetter sollten Bewegung und Training an die Temperatur angepasst werden. Schatten, Wasser und ruhige Phasen sind wichtig, besonders bei aktiven oder dicht behaarten Hunden.

Kälteverträglichkeit

Mittel. Kühle Temperaturen werden meist ordentlich vertragen, jedoch hängt die Robustheit vom Felltyp, Alter, Gesundheitszustand und der Gewöhnung ab. Längere Standzeiten in Nässe oder starker Winterkälte sind nicht für jeden Hund gleichermaßen angenehm.

Reisetauglichkeit

Meist gut, wenn der Hund früh an Auto, Transportbox, neue Umgebungen und wechselnde Tagesabläufe gewöhnt wird. Durch die enge Menschenbindung reisen viele Kromfohrländer gern mit, können bei zu viel Trubel oder häufigen Ortswechseln aber auch sensibel reagieren.

  • Begleithund
  • Familienhund
  • Wachhund

Sozialverhalten

Menschen

Gegenüber vertrauten Menschen meist sehr zugewandt, anhänglich und bindungsstark. Bei Fremden zeigen viele Vertreter zunächst Zurückhaltung oder Beobachtungsverhalten, was mit guter Sozialisation und positiver Führung meist gut lenkbar ist.

Kinder

Mit verständigen, respektvollen Kindern oft freundlich und passend für den Familienalltag. Wichtig sind ein achtsamer Umgang, Rückzugsmöglichkeiten und die Begleitung durch Erwachsene, da sensible Hunde auf grobe oder hektische Interaktionen reagieren können.

Andere Hunde

Häufig insgesamt solide, aber nicht immer überschwänglich kontaktfreudig. Gute Sozialisierung, faire Hundekontakte und ein passendes Management helfen, Unsicherheiten oder Distanzverhalten gegenüber fremden Hunden zu vermeiden.

Pflege

Pflegeart

Regelmäßige Fell , Ohren , Zahn und Krallenpflege

Pflegeintervall

Fell mehrmals pro Woche, Ohren und Zähne regelmäßig, Krallen nach Bedarf

Fellpflege

Mittel

Haaren

Mittel

Sabbern

Gering

Pflegeaufwand

Mittel

  • Augenpartie sauber und trocken halten
  • Fell mehrmals pro Woche gründlich bürsten
  • Krallen regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf kürzen
  • Lose Haare und Schmutz nach Spaziergängen aus dem Fell entfernen
  • Ohren regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf vorsichtig reinigen
  • Zähne mehrmals pro Woche putzen
  • Das Fell sollte regelmäßig gebürstet werden, damit es sauber bleibt und nicht verfilzt.
  • Gebadet werden sollte nur bei Bedarf, um Haut und Fell nicht unnötig zu belasten.
  • Regelmäßige Zahnpflege unterstützt die Maulhygiene.
  • Während des Fellwechsels kann häufigeres Bürsten sinnvoll sein.
HundezahnbürsteKammKrallenzangeOhrenreiniger für HundeWeiche Bürste

Ernährung & Kalorien

Eine ausgewogene, altersgerechte Ernährung mit hochwertigem Hundefutter ist für den Kromfohrländer gut geeignet. Die Futtermenge sollte an Gewicht, Alter und Aktivitätsniveau angepasst werden. Leckerlis sollten bei der Tagesration berücksichtigt werden. Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein.

ReferenzgewichtAktivitätKalorien pro Tag
9 kgAktiv620 kcal
9 kgInaktiv430 kcal
9 kgNormal520 kcal
12 kgAktiv780 kcal
12 kgInaktiv530 kcal
12 kgNormal650 kcal
15 kgAktiv930 kcal
15 kgInaktiv630 kcal
15 kgNormal770 kcal

Die Werte sind grobe Orientierungen und ersetzen keine tierärztliche Ernährungsberatung.

Beschäftigung & Sport

  • abwechslungsreiche Spaziergänge
  • Apportierspiele
  • Intelligenzspielzeug
  • Nasenarbeit
  • Suchspiele mit Futter oder Spielzeug
  • Tricktraining

Passende Aktivitäten

AgilityMantrailingObedienceRally Obedience

Geschichte des Kromfohrländers

Der Kromfohrländer entstand in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Ausgangspunkt war ein Rüde namens Peter, der mit einer Foxterrier-ähnlichen Hündin verpaart wurde. Aus diesen Hunden entwickelte Ilse Schleifenbaum in der Region des Krom Fohr im Siegerland eine neue Begleithunderasse.

Ziel war ein freundlicher, wachsamer und alltagstauglicher Familienhund mit geringer Jagdleidenschaft. Die Rasse ist bis heute vergleichsweise selten geblieben. Ihre internationale Anerkennung erfolgte über die FCI in der Mitte des 20. Jahrhunderts.

  1. 1945

    Nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt in Deutschland die Entwicklung der späteren Rasse aus dem Rüden Peter und einer Foxterrier-ähnlichen Hündin.

  2. Ilse Schleifenbaum baut die Zucht im Siegerland auf und benennt die Rasse nach der Landschaft Krom Fohr.

  3. 1955

    Der Kromfohrländer wird von der FCI offiziell anerkannt.

Gesundheit

Tierarztkosten: Mittel

Der Kromfohrländer gilt insgesamt als eher robuste Hunderasse, bei der jedoch einige rassetypisch diskutierte gesundheitliche Risiken beachtet werden. Dazu zählen vor allem mögliche erbliche Veranlagungen für Gelenk-, Haut- und Augenthemen sowie einzelne neurologische Besonderheiten. Eine sorgfältige Zucht, regelmäßige Vorsorge und eine angepasste Haltung können dazu beitragen, gesundheitliche Belastungen früh zu erkennen.

Die Lebenserwartung liegt häufig im mittleren bis guten Bereich. Bei guter allgemeiner Versorgung, regelmäßigen Kontrollen und Aufmerksamkeit gegenüber rassetypischen Risiken können viele Tiere über viele Jahre in stabiler Gesundheit leben.

Patellaluxation

MittelGenetisches Risiko: Ja

Bei dieser Rasse wird vereinzelt ein erhöhtes Risiko für eine Verschiebung der Kniescheibe beschrieben. Je nach Ausprägung kann dies zu wechselnder Lahmheit oder eingeschränkter Belastbarkeit führen.

Prävention: Auf kontrolliertes Wachstum, normales Körpergewicht und gelenkschonende Bewegung achten. Zuchttiere sollten orthopädisch beurteilt werden.

Epilepsie

HochGenetisches Risiko: Ja

In der Rasse wird ein mögliches Risiko für anfallsartige neurologische Erkrankungen diskutiert. Nicht jede Ursache ist erblich, dennoch kann eine familiäre Häufung relevant sein.

Prävention: Auffällige neurologische Episoden tierärztlich abklären lassen und bei der Zucht bekannte Belastungen möglichst berücksichtigen.

Hyperkeratose der Ballen

MittelGenetisches Risiko: Ja

Beim Kromfohrländer wird eine rassetypische Neigung zu vermehrter Verhornung der Pfotenballen beschrieben. Dies kann die Belastbarkeit der Pfoten beeinträchtigen und zu Empfindlichkeit beim Laufen führen.

Prävention: Pfoten regelmäßig kontrollieren, Ballen pflegen und auf rissige oder verhärtete Veränderungen frühzeitig achten.

Allergische Hautprobleme

MittelGenetisches Risiko: Nein

Es kann eine erhöhte Empfindlichkeit der Haut mit Juckreiz, Rötungen oder wiederkehrenden Reizungen auftreten. Solche Probleme können durch verschiedene Umwelt- oder Futterfaktoren beeinflusst werden.

Prävention: Haut und Fell regelmäßig kontrollieren, Futterumstellungen sorgfältig begleiten und mögliche Auslöser bei wiederkehrenden Beschwerden tierärztlich einordnen lassen.

Augenerkrankungen

MittelGenetisches Risiko: Ja

Wie bei mehreren Hunderassen können auch beim Kromfohrländer bestimmte erbliche oder erworbene Augenthemen vorkommen. Eine frühe Erkennung unterstützt die Einschätzung und Begleitung im Alltag.

Prävention: Zuchttiere augenärztlich untersuchen lassen und auf Veränderungen wie Trübung, Unsicherheit im Sehen oder vermehrten Tränenfluss achten.

  • Gelenke
  • Haut
  • Pfoten
  • Augenuntersuchungen können im Rahmen der Vorsorge sinnvoll sein, vor allem bei Zuchttieren oder bei sichtbaren Veränderungen.
  • Bei wiederkehrendem Juckreiz, Hautrötungen oder Ohrenproblemen ist eine strukturierte dermatologische Abklärung empfehlenswert.
  • Neurologische Auffälligkeiten wie anfallsartige Episoden sollten zeitnah tierärztlich dokumentiert und abgeklärt werden.
  • Pfoten und Ballen sollten in die Routinekontrolle einbezogen werden, um Verhornungen oder Risse früh zu erkennen.
  • Regelmäßige orthopädische Kontrollen sind sinnvoll, insbesondere wenn Auffälligkeiten im Gangbild oder beim Springen beobachtet werden.

Diese Informationen ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Beschwerden sollte immer eine Tierärztin oder ein Tierarzt kontaktiert werden.

Versicherung

Empfohlene Absicherung

Vollschutz oder mindestens OP-Versicherung

Kurzempfehlung

Für den Kromfohrländer kann je nach Budget ein Vollschutz oder mindestens eine OP-Versicherung sinnvoll sein.

Der Kromfohrländer ist ein mittelgroßer, aktiver Hund. Bei dieser Rasse können neben alltäglichen tierärztlichen Behandlungen auch kostenintensive Eingriffe relevant werden, etwa bei orthopädischen Problemen, Augenveränderungen oder Erkrankungen mit wiederkehrendem Behandlungsbedarf. Ein Vollschutz kann laufende Diagnostik und Behandlungen breiter abdecken, während eine OP-Versicherung vor allem bei größeren chirurgischen Kosten entlasten kann.

  • Als aktive mittelgroße Hunderasse kann der Kromfohrländer ein gewisses Verletzungsrisiko im Bewegungsalltag haben.
  • Auch bei insgesamt robuster Einschätzung können unerwartete Operationen oder Notfälle hohe Einzelkosten verursachen.
  • Augenerkrankungen können wiederholte Kontrollen, Medikamente oder Eingriffe erforderlich machen.
  • Haut- oder allergiebedingte Probleme können zu wiederkehrenden Tierarztkosten führen.
  • Orthopädische Beschwerden können Diagnostik, Bildgebung und gegebenenfalls operative Behandlungen nach sich ziehen.
  • Augenerkrankungen können durch Untersuchungen, Medikamente oder operative Maßnahmen kostenintensiv werden.
  • Chronische Haut- oder Allergieprobleme können wiederholte Tierarztbesuche und laufende Behandlungskosten auslösen.
  • Notfallbehandlungen außerhalb regulärer Sprechzeiten können die Gesamtkosten deutlich erhöhen.
  • Orthopädische Abklärungen und mögliche Eingriffe an Gelenken oder Bewegungsapparat können hohe Kosten verursachen.
  • Verletzungen durch Aktivität oder Unfälle können kurzfristig Diagnostik und chirurgische Versorgung erforderlich machen.
  • Auf eine ausreichende Erstattung für Operationen einschließlich Narkose, Diagnostik und Nachbehandlung achten.
  • Auf nachvollziehbare Regelungen zu Wartezeiten, Selbstbeteiligung und Erstattungshöchstgrenzen achten.
  • Bei Vollschutz darauf achten, dass auch bildgebende Verfahren und spezialisierte Diagnostik mitversichert sind.
  • Ein Tarif mit freier Wahl zwischen OP-Schutz und umfassenderer Absicherung kann sinnvoll sein, wenn das Budget begrenzt ist.
  • Leistungen für Augen- und Hauterkrankungen prüfen, da hier wiederkehrende Behandlungen relevant sein können.
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