Hund im Rasseprofil

Matin

Der Matin ist eine sehr selten dokumentierte Hunderasse beziehungsweise ein regional überlieferter Hundetyp, zu dem nur begrenzt gesicherte kynologische Informationen vorliegen.

EigenstaendigKraftvollLoyalRuhigSelbstsicherTerritorialWachsam
Ein ruhiger Mops wird von einer freundlichen Tierärztin mit einem Stethoskop untersucht, während sein Besitzer beruhigend daneben steht.
Eine vertrauensvolle Tierarztpraxis mit einem entspannten Hund und seiner Tierärztin.

Kurz einordnen

Tierart

Hund

Steckbrief

Seltenheitsgrad

Selten

Bilder von Matin

Ein Matin Hund wird zuhause sanft gebürstet, während sich der Besitzer liebevoll um die Fellpflege kümmert.
Regelmäßige Fellpflege unterstützt die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes im Alltag.
Ein Martin-Hund mit leicht verbundenem Pfötchen liegt ruhig auf einer Decke neben seinem erleichterten Besitzer in heller Wohnung.
Der Hund erholt sich entspannt auf seiner Decke, während der Besitzer ihm sichtbar erleichtert beisteht.
Ein älterer Matin Hund entspannt auf einem Sofa, während sein Besitzer ihn liebevoll streichelt
Ein älterer Matin Hund genießt die liebevolle Zuwendung seines Besitzers in einem warmen Zuhause.

Charakter

Der Matin ist ein großer, kraftvoller und meist sehr ernsthafter Hundetyp mit ausgeprägtem Schutzinstinkt, hoher Wachsamkeit und enger Bindung an seine Bezugspersonen. Typisch sind Ruhe, Selbstsicherheit und territoriales Verhalten, kombiniert mit einer eher geringen Verspieltheit und einer eigenständigen Arbeitsweise.

EigenstaendigKraftvollLoyalRuhigSelbstsicherTerritorialWachsam
Verspieltheit2/5
Wachsamkeit5/5
Trainierbarkeit3/5
Kinderfreundlichkeit3/5
Bellfreude3/5
Energielevel3/5
Sozialverhalten Hunde2/5

Erziehbarkeit

Lernfähig, aber oft eigenständig und nicht auf ständige Unterordnung ausgerichtet. Der Matin profitiert von ruhiger, klarer und konsequenter Führung sowie früher Sozialisierung. Harte Methoden sind ungeeignet; wichtig sind Verlässlichkeit, Grenzsetzung und kontrollierte Alltagserfahrung.

Wachtrieb

Sehr ausgeprägt. Viele Vertreter zeigen stark territoriales Verhalten und nehmen ihre Schutzaufgabe ernst. Fremden gegenüber kann der Matin reserviert bis abweisend sein, weshalb kontrollierte Besucher Situationen und gutes Management wichtig sind.

Jagdtrieb

Meist eher gering bis mäßig ausgeprägt, kann aber je nach Linie und individueller Veranlagung vorhanden sein. Bewegungsreize, Wild oder freilaufende Tiere können Interesse auslösen, weshalb Rückruf und Impulskontrolle sorgfältig aufgebaut werden sollten.

Alleinbleiben

Mit behutsamem Training oft in gewissem Maß möglich, dennoch ist der Matin kein Hund, der dauerhaft oder regelmäßig lange allein sein sollte. Unterforderung, Wachsamkeit und territoriale Motivation können das Alleinbleiben erschweren.

Der Matin eignet sich vor allem für erfahrene Hundehalter, die Größe, Schutzverhalten und konsequente Führung realistisch einschätzen können. Sein Verhalten gegenüber Fremden, anderen Hunden und in engen Wohnsituationen hängt stark von Herkunft, Sozialisierung, Training und Alltagserfahrung ab. Eine gute Familien- oder Anfänger-Eignung ist daher nicht pauschal anzunehmen.

Alltag & Haltung

Familie

Nur eingeschränkt und stark vom Einzelfall abhängig. In ruhigen, gut geführten Haushalten mit viel Platz, klaren Regeln und früher Gewöhnung an Alltagssituationen kann ein Matin eng an seine Familie gebunden sein. Wegen Größe, Schutztrieb und möglicher Reserviertheit ist er jedoch nicht automatisch ein unkomplizierter Familienhund, besonders nicht in lebhaften Haushalten mit viel Besuch.

Wohnung

Nein

Anfänger

In der Regel nicht. Der Matin verlangt Erfahrung im Umgang mit großen, territorialen und eigenständig entscheidenden Hunden. Anfänger unterschätzen häufig Management, Sozialisierung, Leinenführigkeit und kontrollierten Umgang mit Fremden. Mit fachkundiger Begleitung ist vieles lernbar, dennoch ist die Rasse meist eher für fortgeschrittene Halter geeignet.

Bewegungsbedarf

Mäßig bis erhöht. Der Matin braucht nicht zwangsläufig extrem viel sportliche Auslastung, aber regelmäßige, strukturierte Bewegung und sinnvolle Beschäftigung. Wichtiger als Daueraction sind souveräne Alltagsführung, kontrollierte Umweltreize und mentale Auslastung.

Hitzeverträglichkeit

Mäßig. Aufgrund Größe und oft dichterem Körperbau sollte starke Hitze vermieden werden. Spaziergänge in den kühleren Tageszeiten, Schatten und ausreichend Wasser sind wichtig.

Kälteverträglichkeit

Gut bis sehr gut, abhängig von Fellstruktur und individueller Konstitution. Kühle Temperaturen werden meist besser vertragen als Hitze, dennoch sollten Daueraufenthalte bei extremer Witterung nicht unkritisch angenommen werden.

Reisetauglichkeit

Bedingt. Bei früher Gewöhnung sind Autofahrten und Reisen möglich, jedoch können Größe, Wachsamkeit und Reserviertheit gegenüber fremden Umgebungen oder Personen die Reisetauglichkeit einschränken. Ruhiges Training und gutes Management sind entscheidend.

  • Begleithund
  • Wachhund

Sozialverhalten

Menschen

Gegenüber Bezugspersonen meist loyal und anhänglich, Fremden gegenüber oft reserviert bis misstrauisch. Freundlichkeit gegenüber allen Menschen ist nicht selbstverständlich und sollte nicht erzwungen werden; wichtiger sind kontrolliertes, sicheres Verhalten und gute Führung.

Kinder

Mit den eigenen Kindern kann ein gut sozialisierter Matin ruhig und beschützend sein. Wegen seiner Größe, Kraft und möglichen Wachsamkeit braucht das Zusammenleben klare Regeln, Aufsicht und Rückzugsorte. Für sehr trubelige oder unvorhersehbare Kinderhaushalte ist er nicht immer die beste Wahl.

Andere Hunde

Häufig eher distanziert oder selektiv verträglich, besonders mit gleichgeschlechtlichen Hunden. Frühe Sozialisierung verbessert viel, ersetzt aber keine vorausschauende Führung. Freilauf und Hundekontakte sollten individuell und kontrolliert gestaltet werden.

Pflege

Pflegeart

Kurzes bis mittellanges Fell mit dichter Unterwolle

Pflegeintervall

mehrmals pro Woche, im Fellwechsel häufiger

Fellpflege

Mittel

Haaren

Stark

Sabbern

Mittel

Pflegeaufwand

Mittel

  • Fell gründlich ausbürsten
  • Hautfalten und Lefzen sauber halten
  • Krallen kontrollieren und bei Bedarf kürzen
  • Ohren kontrollieren und sauber halten
  • Unterwolle im Fellwechsel auskämmen
  • Zähne regelmäßig pflegen
  • Baden nur bei Bedarf, um Haut und Fell nicht unnötig zu belasten.
  • Nach Spaziergängen Schmutz und Feuchtigkeit aus Fell und Hautbereichen entfernen.
  • Regelmäßige Zahnpflege unterstützt die allgemeine Maulhygiene.
  • Während des Fellwechsels ist tägliches Bürsten oft sinnvoll.
HundezahnbürsteKammKrallenzangePflegehandschuhUnterwollbürsteWeiche Bürste

Ernährung & Kalorien

Auf eine ausgewogene, altersgerechte Ernährung für große bis sehr große Hunde achten. Die Futtermenge sollte an Gewicht, Körperkondition und Aktivität angepasst werden. Zur besseren Verträglichkeit kann die Tagesration auf zwei Mahlzeiten verteilt werden. Leckerlis in die tägliche Energiemenge einrechnen und stets frisches Wasser bereitstellen.

ReferenzgewichtAktivitätKalorien pro Tag
45 kgAktiv2400 kcal
45 kgInaktiv1650 kcal
45 kgNormal2000 kcal
60 kgAktiv3000 kcal
60 kgInaktiv2050 kcal
60 kgNormal2500 kcal
75 kgAktiv3600 kcal
75 kgInaktiv2450 kcal
75 kgNormal3000 kcal

Die Werte sind grobe Orientierungen und ersetzen keine tierärztliche Ernährungsberatung.

Beschäftigung & Sport

  • ausgedehnte Spaziergänge
  • bewachte Gartenzeit mit Sozialkontakt
  • Grundgehorsam und Alltagstraining
  • kontrollierte Zugarbeit in angemessenem Rahmen
  • ruhige Nasenarbeit
  • Suchspiele mit Futter oder Gegenständen

Passende Aktivitäten

FährtenarbeitMantrailingWandernZughundesport in moderater Form

Geschichte des Matin

Zum Matin sind nur wenige verlässliche, allgemein anerkannte Quellen verfügbar. Der Name erscheint in einzelnen regionalen oder historischen Zusammenhängen, jedoch ohne klar abgegrenzten, international standardisierten Rassehintergrund. Eine offizielle Anerkennung durch die FCI ist nicht belegt. Daher lässt sich die Geschichte des Matin nur vorsichtig als die eines selten dokumentierten Hundetyps zusammenfassen, dessen Herkunft, Entwicklung und Abgrenzung zu anderen Schlägen nicht sicher rekonstruiert werden können.

  1. Der Name Matin ist in begrenzten Quellen überliefert, ohne dass eine allgemein anerkannte, klar definierte Rassegeschichte gesichert ist.

  2. Eine offizielle FCI-Anerkennung des Matin ist nicht belegt.

  3. Heute gilt der Matin als sehr selten dokumentiert und kynologisch nur unzureichend beschrieben.

Gesundheit

Tierarztkosten: Mittel

Der Matin ist als großer, kräftiger Hund einzustufen. Bei großen Hunderassen können orthopädische Belastungen, ein erhöhtes Risiko für Magendrehung sowie eine sensible Reaktion auf starke Hitze eine Rolle spielen. Die gesundheitliche Entwicklung wird häufig durch Wachstum, Gewichtskontrolle, Bewegungsmanagement und regelmäßige tierärztliche Vorsorge beeinflusst.

Die Lebenserwartung liegt bei großen Hunderassen meist im mittleren Bereich. Eine angepasste Fütterung, kontrolliertes Wachstum, gelenkschonende Bewegung und Vorsorgeuntersuchungen können die allgemeine Gesundheitsstabilität unterstützen.

Hüftgelenksdysplasie

MittelGenetisches Risiko: Ja

Bei großen Hunderassen kann ein erhöhtes Risiko für Veränderungen im Hüftgelenk bestehen. Dies kann sich durch eingeschränkte Bewegungsfreude oder eine veränderte Belastung zeigen.

Prävention: Auf kontrolliertes Wachstum achten, Übergewicht vermeiden, gelenkschonende Bewegung fördern und bei Bedarf tierärztliche Untersuchungen des Bewegungsapparats einplanen.

Ellenbogendysplasie

MittelGenetisches Risiko: Ja

Bei schweren und schnell wachsenden Hunden können Fehlentwicklungen im Ellenbogenbereich vorkommen. Diese können die Belastbarkeit der Vordergliedmaßen beeinflussen.

Prävention: Wachstumsphase sorgfältig begleiten, starke Überlastung im Junghundealter vermeiden und das Körpergewicht im passenden Bereich halten.

Magendrehung

HochGenetisches Risiko: Nein

Große, tiefbrüstige Hunde können ein erhöhtes Risiko für eine Magendrehung haben. Es handelt sich um eine bekannte Notfallsituation bei entsprechend veranlagten Körperformen.

Prävention: Mehrere kleinere Mahlzeiten pro Tag, hastiges Fressen möglichst reduzieren und starke körperliche Belastung direkt vor und nach dem Fressen begrenzen.

Kreuzbandprobleme

MittelGenetisches Risiko: Nein

Bei großen und schweren Hunden können Bandstrukturen im Knie stärker belastet werden. Dies kann sich auf Beweglichkeit und Belastbarkeit auswirken.

Prävention: Auf muskelaufbauende, gleichmäßige Bewegung achten, Übergewicht vermeiden und starke Sprung- oder Drehbelastungen begrenzen.

Hautfalten- und Hautreizungen

NiedrigGenetisches Risiko: Nein

Je nach individuellem Körperbau und Fellstruktur können Hautreizungen oder lokale Entzündungen in belasteten Hautbereichen auftreten.

Prävention: Haut und gegebenenfalls Faltenbereiche regelmäßig kontrollieren, sauber und trocken halten und bei Auffälligkeiten tierärztlich abklären lassen.

  • Gelenkbelastung im Wachstum
  • Hitze
  • Übergewicht
  • An warmen Tagen auf ausreichende Kühlung, Wasseraufnahme und angepasste Aktivität achten.
  • Bei großen Mahlzeiten, hastigem Fressen oder auffälligem Unwohlsein nach dem Fressen tierärztlichen Rat zur Vorbeugung von Magenproblemen einholen.
  • Im Wachstum auf angepasste Fütterung, kontrollierte Bewegung und eine gleichmäßige Belastung der Gelenke achten.
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen mit besonderem Blick auf Bewegungsapparat, Gewichtsentwicklung und Herz-Kreislauf-Belastung einplanen.

Diese Informationen ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Beschwerden sollte immer eine Tierärztin oder ein Tierarzt kontaktiert werden.

Versicherung

Empfohlene Absicherung

Vollschutz oder mindestens OP-Versicherung

Kurzempfehlung

Für den Matin kann je nach Budget ein Vollschutz oder mindestens eine OP-Versicherung sinnvoll sein.

Der Matin ist ein sehr großer und kräftiger Hund. Bei großen Rassen können orthopädische Probleme, Gelenkbelastungen sowie kostenintensive Behandlungen nach Unfällen oder Operationen eine Rolle spielen. Durch Körpergröße, Gewicht und häufig wachsame, aktive Nutzung können sowohl chirurgische Eingriffe als auch weiterführende Diagnostik und Nachbehandlung höhere Tierarztkosten verursachen. Ein Vollschutz kann zusätzlich bei Erkrankungen im Alltag entlasten, während eine OP-Versicherung vor allem größere Einmalkosten abfedern kann.

  • Auch Verletzungen durch Aktivität, Wachsamkeit oder körperlichen Einsatz können höhere Behandlungskosten nach sich ziehen.
  • Bei tiefem Brustkorb können akute Notfälle wie eine Magendrehung mit sofortigem Behandlungsbedarf verbunden sein.
  • Bildgebende Diagnostik, Narkose und Nachsorge fallen bei großen Hunden häufig umfangreicher und damit teurer aus.
  • Große und schwere Hunde haben oft ein erhöhtes Risiko für kostenintensive orthopädische Behandlungen.
  • Operationen an Gelenken, Knochen oder Bändern können bei dieser Größenklasse hohe Tierarztkosten verursachen.
  • Eine Magendrehung ist ein möglicher Notfall bei großen Hunden und meist mit sofortiger, kostenintensiver Behandlung verbunden.
  • Kreuzbandverletzungen oder andere Gelenkschäden können bei großen Hunden hohe Operations- und Rehakosten verursachen.
  • Narkose, stationäre Betreuung und Arzneimittel fallen bei großen Hunden oft kostenintensiver aus als bei kleineren Rassen.
  • Orthopädische Erkrankungen wie Hüft- oder Ellenbogenprobleme können Diagnostik, Medikamente und operative Eingriffe erforderlich machen.
  • Unfallbedingte Verletzungen können bei einem großen, kräftigen Hund aufwendige Untersuchungen und chirurgische Versorgung nach sich ziehen.
  • Auf Leistungen für orthopädische Erkrankungen und Gelenkbehandlungen zu achten, kann bei schweren Hunden hilfreich sein.
  • Ein Tarif mit guter Kostenübernahme für Operationen und Narkose kann bei großen Hunderassen besonders relevant sein.
  • Eine Erstattung für Nachbehandlungen wie Medikamente, Verbände, Physiotherapie oder Kontrolltermine kann die Absicherung ergänzen.
  • Sinnvoll kann ein Schutz sein, der auch bildgebende Diagnostik wie Röntgen, CT oder MRT vor einer OP einschließt.
  • Wer das Kostenrisiko breiter absichern möchte, kann einen Vollschutz mit Leistungen für Krankheiten und Notfälle prüfen.
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