Hund im Rasseprofil

Dansk-Svensk Gardshund

Der Dansk-Svensk Gardshund ist ein kleiner, robuster Hofhund aus Dänemark und Schweden. Er wurde traditionell als vielseitiger Helfer auf Bauernhöfen gehalten und überzeugt heute als lebhafter, menschenbezogener Begleit- und Familienhund.

AufmerksamFreundlichLebhaftLernfähigMenschenbezogenVerspieltWachsam
Ein Dansk-Svensk Gardshund sitzt sicher angeschnallt auf der Rückbank eines Autos.
Der Dansk-Svensk Gardshund genießt die Autofahrt, sicher und verantwortungsbewusst angeschnallt.

Kurz einordnen

Tierart

Hund

Größe

Klein

Lebenserwartung

11-14 Jahre

Steckbrief

Herkunftsland

Dänemark, Schweden

Größe

Klein

Schulterhöhe

32-37 cm

Gewicht

7-12 kg

Lebenserwartung

11-14 Jahre

Felltypen

Kurzhaar, Glatthaar

Farben

Weiß mit braunen Abzeichen, Weiß mit schwarzen Abzeichen, Weiß mit lohfarbenen Abzeichen, Dreifarbig

FCI-Gruppe

Gruppe 2

FCI-Standard

Nr. 356

Seltenheitsgrad

Mittel

Bilder von Dansk-Svensk Gardshund

Ein Hundebesitzer sitzt mit einem Dansk-Svensk Gardshund auf dem Sofa und vergleicht tiermedizinische Versicherungen auf seinem Laptop.
Der Hundebesitzer bietet seinem Vierbeiner Sicherheit durch die Auswahl der besten Tierversicherung.
Ein entspannter Dansk-Svensk Gardshund mit leichtem Verband an der Pfote liegt neben seinem erleichterten Besitzer auf einer Decke.
Der entspannte Hund zeigt, dass er gut betreut wird, während sein Besitzer die Situation entspannt beobachtet.
Ein Dansk-Svensk Gardshund läuft an der Leine mit seinem Besitzer durch eine moderne Stadtstraße.
Ein entspannter Spaziergang in der Stadt zeigt den Hund im vertrauten Alltag seines Besitzers.

Charakter

Der Dansk-Svensk Gardshund ist ein lebhafter, aufmerksamer und freundlicher kleiner Hofhund mit viel Temperament. Er gilt als menschenbezogen, verspielt und lernfreudig, bringt aber auch Eigeninitiative, Wachsamkeit und je nach Linie einen gewissen Jagd- und Beutetrieb mit.

AufmerksamFreundlichLebhaftLernfähigMenschenbezogenVerspieltWachsam
Verspieltheit5/5
Wachsamkeit4/5
Trainierbarkeit4/5
Kinderfreundlichkeit4/5
Bellfreude3/5
Energielevel4/5
Sozialverhalten Hunde4/5

Erziehbarkeit

In der Regel gut erziehbar, da die Rasse aufmerksam, kooperativ und lernfreudig ist. Gleichzeitig kann sie lebhaft und stellenweise etwas eigensinnig sein, weshalb freundliche Konsequenz und frühzeitiges Training wichtig sind.

Wachtrieb

Deutlich vorhanden. Der Dansk Svensk Gardshund meldet häufig zuverlässig, ohne automatisch ein scharfer Schutzhund zu sein.

Jagdtrieb

Oft mittel bis erhöht ausgeprägt, besonders gegenüber Kleintieren oder schnellen Bewegungsreizen. Rückruf und Impulskontrolle sollten früh aufgebaut werden.

Alleinbleiben

Nur schrittweise trainieren. Die menschenbezogene Rasse kann bei zu langem oder zu abruptem Alleinbleiben unruhig oder laut werden.

Trotz seiner handlichen Größe ist er kein reiner Sofahund. Er braucht regelmäßige Bewegung, Beschäftigung und eine verlässliche Erziehung. Seine Eignung als Familien- oder Anfängerhund hängt stark von Auslastung, Sozialisierung und klaren Regeln im Alltag ab.

Alltag & Haltung

Familie

Gut geeignet, wenn der Hund körperlich und geistig ausgelastet wird und Kinder einen respektvollen Umgang lernen. Er ist oft fröhlich und anhänglich, kann durch seine Lebhaftigkeit aber in sehr turbulenten Haushalten etwas aufdrehen.

Wohnung

Ja

Anfänger

Bedingt geeignet. Für motivierte Anfänger mit Zeit für Training, Sozialisierung und tägliche Beschäftigung kann die Rasse gut passen. Wer einen unkomplizierten, immer ruhigen Hund ohne Jagd oder Wachverhalten erwartet, könnte jedoch überfordert sein.

Bewegungsbedarf

Relativ hoch für seine Größe. Tägliche Spaziergänge, Spiel, Denkaufgaben und abwechslungsreiche Beschäftigung sind wichtig, damit der Hund ausgeglichen bleibt.

Hitzeverträglichkeit

Mittel. Bei warmem Wetter sollten Aktivität und Trainingsintensität an Temperatur und individuelle Belastbarkeit angepasst werden.

Kälteverträglichkeit

Mittel. Das kurze Fell schützt nur begrenzt, daher können bei Kälte, Nässe und Wind je nach Hund und Aktivitätsdauer Schutzmaßnahmen sinnvoll sein.

Reisetauglichkeit

Oft gut, wenn der Hund früh an Transport, neue Umgebungen und Ruhephasen gewöhnt wird. Seine lebhafte und aufmerksame Art kann unterwegs sonst zu Unruhe führen.

  • Begleithund
  • Familienhund
  • Wachhund

Sozialverhalten

Menschen

Meist offen, freundlich und kontaktfreudig, gegenüber Fremden oft aufmerksam, aber nicht zwingend misstrauisch. Eine gute Sozialisierung unterstützt ein sicheres Auftreten.

Kinder

Häufig gut mit Kindern, wenn diese den Hund fair und respektvoll behandeln. Wegen seiner Lebhaftigkeit sind klare Regeln und beaufsichtigte Begegnungen sinnvoll.

Andere Hunde

Oft sozial und gut verträglich, besonders bei früher Gewöhnung. Im Einzelfall können Temperament, Unsicherheit oder Aufregung das Miteinander beeinflussen.

Pflege

Pflegeart

Kurzes Fell

Pflegeintervall

wöchentlich

Fellpflege

Gering

Haaren

Mittel

Sabbern

Gering

Pflegeaufwand

Gering

  • Augen auf Verschmutzungen kontrollieren
  • Fell regelmäßig bürsten
  • Krallen kontrollieren und bei Bedarf kürzen
  • Ohren kontrollieren und bei Bedarf reinigen
  • Zähne regelmäßig pflegen
  • Als aktive, bewegliche Rasse nutzen sich die Krallen oft teilweise ab, sollten aber dennoch kontrolliert werden.
  • Baden nur bei Bedarf, damit die Haut nicht unnötig austrocknet.
  • Das kurze Fell ist pflegeleicht, profitiert aber von regelmäßigem Ausbürsten loser Haare.
  • Während des Fellwechsels kann häufigeres Bürsten sinnvoll sein.
GummistriegelHundezahnbürsteKrallenschereOhrenreiniger für HundeWeiche Bürste

Ernährung & Kalorien

Auf eine ausgewogene, zum Alter und Aktivitätsniveau passende Ernährung achten. Der Dansk-Svensk-Gårdshund ist meist lebhaft und sollte eher portionsgenau gefüttert werden, um Übergewicht zu vermeiden. Hochwertige Proteinquellen und eine angepasste Energiezufuhr sind im Alltag sinnvoll. Leckerlis in die Tagesration einrechnen und frisches Wasser stets bereitstellen.

ReferenzgewichtAktivitätKalorien pro Tag
7 kgAktiv490 kcal
7 kgInaktiv320 kcal
7 kgNormal400 kcal
10 kgAktiv660 kcal
10 kgInaktiv430 kcal
10 kgNormal540 kcal
13 kgAktiv810 kcal
13 kgInaktiv530 kcal
13 kgNormal660 kcal

Die Werte sind grobe Orientierungen und ersetzen keine tierärztliche Ernährungsberatung.

Beschäftigung & Sport

  • abwechslungsreiche Spaziergänge
  • Apportierspiele
  • Intelligenzspielzeug
  • Nasenarbeit
  • Suchspiele mit Futter oder Spielzeug
  • Tricktraining

Passende Aktivitäten

AgilityMantrailingObedienceRally Obedience

Geschichte des Dansk-Svensk Gardshund

Der Dansk-Svensk Gardshund ist ein alter nordischer Hofhund, der über lange Zeit auf Bauernhöfen in Dänemark und Südschweden gehalten wurde. Dort erfüllte er verschiedene Aufgaben zugleich: Er hielt Ungeziefer klein, bewachte Haus und Hof und begleitete seine Menschen im Alltag.

Die Rasse entwickelte sich aus regionalen Bauernhunden und wurde vor allem nach Gebrauchseigenschaften erhalten. Erst im 20. Jahrhundert begann eine gezielte rassemäßige Erfassung. Dänische und schwedische Kynologen arbeiteten gemeinsam daran, den Typ zu sichern und einen Standard zu formulieren.

Heute gilt der Dansk-Svensk Gardshund als vielseitiger, kleiner Gebrauchs- und Begleithund mit engem Bezug zum Menschen. Außerhalb Skandinaviens ist er bekannt, aber weiterhin vergleichsweise selten.

  1. Über viele Generationen als kleiner Hof- und Bauernhund in Dänemark und Südschweden gehalten.

  2. 1987

    Die Rasse wird in Dänemark und Schweden offiziell anerkannt und erhält ihren gemeinsamen Namen Dansk-Svensk Gardshund.

  3. 2008

    Die FCI erkennt den Dansk-Svensk Gardshund offiziell an.

Gesundheit

Tierarztkosten: Mittel

Der Dansk-Svensk Gardshund gilt insgesamt als robuste und aktive Hunderasse mit häufig guter allgemeiner Konstitution. Wie bei kleinen bis mittelgroßen, lebhaften Hunden können dennoch einzelne rassetypische Risiken im Bereich Gelenke, Augen und Zähne vorkommen. Eine ausgewogene Bewegung, Gewichtskontrolle, Zahnpflege und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen unterstützen die Gesunderhaltung.

Die Lebenserwartung liegt häufig im höheren Bereich kleiner bis mittelgroßer Hunderassen. Bei guter Haltung, angepasster Bewegung und regelmäßiger tierärztlicher Begleitung bleibt die Rasse oft lange aktiv.

Patellaluxation

MittelGenetisches Risiko: Ja

Bei dieser kleinen bis mittelgroßen Rasse kann ein erhöhtes Risiko für eine Verschiebung der Kniescheibe bestehen. Je nach Ausprägung kann dies die Beweglichkeit beeinflussen.

Prävention: Auf gesundes Körpergewicht achten, gelenkschonende Bewegung fördern und bei Zuchttieren auf geeignete orthopädische Untersuchungen achten.

Hüftgelenksdysplasie

MittelGenetisches Risiko: Ja

Auch wenn die Rasse oft als beweglich und sportlich beschrieben wird, können vereinzelt Fehlentwicklungen der Hüftgelenke als rassetypisches Risiko vorkommen.

Prävention: Wachstumsgerechte Fütterung, Vermeidung von Übergewicht, kontrollierte Bewegung im Junghundealter und Gesundheitskontrollen in der Zucht.

Augenerkrankungen

MittelGenetisches Risiko: Ja

In einzelnen Linien können erbliche oder altersabhängige Augenveränderungen als mögliches Risiko auftreten. Eine frühe Erkennung ist für das Management hilfreich.

Prävention: Regelmäßige augenärztliche Kontrollen bei Zuchttieren und tierärztliche Abklärung bei Auffälligkeiten wie Reiben, Tränenfluss oder Unsicherheit im Sehen.

Parodontale Erkrankungen

MittelGenetisches Risiko: Nein

Wie bei vielen kleineren Hunderassen können Zahnstein, Zahnfleischentzündungen und weitere Probleme im Maulbereich häufiger auftreten.

Prävention: Konsequente Zahnpflege, regelmäßige Zahnkontrollen und bedarfsgerechte professionelle Zahnreinigungen einplanen.

Allergische Hautreaktionen

NiedrigGenetisches Risiko: Nein

Bei einzelnen Hunden können Hautempfindlichkeiten oder allergieähnliche Reaktionen vorkommen, die sich durch Juckreiz oder Hautirritationen zeigen können.

Prävention: Haut und Fell regelmäßig kontrollieren, Parasitenprophylaxe einhalten und bei wiederkehrendem Juckreiz oder Hautreizungen tierärztlich abklären lassen.

  • Gelenkbelastung im Wachstum
  • Kälte
  • Zahngesundheit
  • Bei Auffälligkeiten im Gangbild, häufigem Hüpfen oder Schonhaltungen eine orthopädische Untersuchung erwägen.
  • Bei sportlicher Auslastung auf ein angepasstes Belastungsniveau achten, besonders während Wachstum und Alter.
  • Bereits im jungen Alter an Zahnpflege gewöhnen und das Gebiss regelmäßig kontrollieren lassen.
  • Das Körpergewicht im schlanken Bereich halten, um Gelenke und allgemeine Fitness zu unterstützen.
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen mit Augenmerk auf Bewegungsapparat, Zähne und Augen einplanen.

Diese Informationen ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Beschwerden sollte immer eine Tierärztin oder ein Tierarzt kontaktiert werden.

Versicherung

Empfohlene Absicherung

Vollschutz oder mindestens OP-Versicherung

Kurzempfehlung

Für den Dansk-Svensk Gårdshund kann je nach Budget eine OP-Versicherung oder ein Vollschutz sinnvoll sein.

Der Dansk-Svensk Gårdshund ist ein kleiner bis mittelgroßer, aktiver und beweglicher Hund. Durch seine lebhafte Art und den häufigen Einsatz im Alltag oder Hundesport können Verletzungen des Bewegungsapparats sowie unfallbedingte Behandlungen vorkommen. Gleichzeitig bleiben auch bei insgesamt robuster Veranlagung allgemeine Erkrankungen, Diagnostik, Medikamente und operative Eingriffe mögliche Kostenfaktoren. Eine OP-Versicherung kann größere Einmalkosten bei chirurgischen Behandlungen abfedern, während ein Vollschutz zusätzlich laufende Tierarztkosten bei Krankheiten und Verletzungen besser abdeckt.

  • Auch bei einer insgesamt widerstandsfähigen Rasse können Operationen nach Unfällen oder bei orthopädischen Problemen hohe Einzelkosten verursachen.
  • Diagnostik wie Röntgen, Ultraschall oder Laboruntersuchungen kann bei Lahmheit, Magen-Darm-Beschwerden oder unklaren Symptomen relevant werden.
  • Die aktive und agile Art kann das Risiko für Verletzungen bei Spiel, Sprüngen oder Auslastung erhöhen.
  • Zahnbehandlungen, Hautprobleme oder Ohrentzündungen können im Laufe des Hundelebens wiederkehrende Tierarztkosten auslösen.
  • Magen-Darm-Probleme oder akute Infekte können kurzfristig Diagnostik und ambulante Behandlungen erforderlich machen.
  • Orthopädische Beschwerden können wiederholte Untersuchungen, Schmerztherapie und kontrollierende Nachsorge verursachen.
  • Unfallbedingte Verletzungen an Pfoten, Bändern oder Gelenken können Bildgebung, Medikamente oder eine Operation nach sich ziehen.
  • Zahnbehandlungen oder Entzündungen im Maulbereich können je nach Aufwand mit Narkose und Folgekosten verbunden sein.
  • Bei Wahl eines Vollschutzes kann auf Leistungen für ambulante Behandlungen, Medikamente und bildgebende Verfahren geachtet werden.
  • Ein Blick auf Wartezeiten und mögliche Begrenzungen bei erblichen oder orthopädischen Beschwerden kann sinnvoll sein.
  • Ein Tarif mit guter Abdeckung für chirurgische Eingriffe und Nachbehandlungen kann bei aktiven Hunden besonders relevant sein.
  • Sinnvoll kann ein Tarif sein, der auch Diagnostik vor einer Operation einschließt.
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