Hund im Rasseprofil

Dänisch-Schwedischer Hofhund

Der Dänisch-Schwedische Hofhund ist ein kleiner, robuster und vielseitiger Hof- und Begleithund aus Skandinavien. Er wurde traditionell auf Bauernhöfen als wachsamer Helfer, Rattenfänger und familiennaher Allrounder gehalten.

AnpassungsfaehigAufmerksamFreundlichLebhaftLernfreudigMenschenbezogenVerspieltWachsam
Ein Dänisch-Schwedischer Hofhund wird in einer hellen Wohnung sanft gebürstet, während sich sein Besitzer liebevoll um die Fellpflege kümmert.
Regelmäßige Fellpflege unterstützt Gesundheit, Wohlbefinden und eine enge Bindung zwischen Hund und Halter.

Kurz einordnen

Tierart

Hund

Größe

Klein

Lebenserwartung

11-15 Jahre

Steckbrief

Herkunftsland

Dänemark und Schweden

Größe

Klein

Schulterhöhe

32-39 cm

Gewicht

7-12 kg

Lebenserwartung

11-15 Jahre

Felltypen

Kurzhaar, Glatthaar

Farben

Weiß, Weiß mit schwarzen Abzeichen, Weiß mit braunen Abzeichen, Weiß mit lohfarbenen Abzeichen, Dreifarbig

FCI-Gruppe

Gruppe 2

FCI-Standard

Nr. 356

Seltenheitsgrad

Mittel

Bilder von Dänisch-Schwedischer Hofhund

Ein Dänisch-Schwedischer Hofhund sitzt sicher angeschnallt auf der Rückbank eines Autos, während der Besitzer entspannt fährt.
Der Dänisch-Schwedische Hofhund genießt die Fahrt in sicherer Position auf der Rückbank.
Ein Dänisch-Schwedischer Hofhund sitzt neben seinem Besitzer am Küchentisch, während Versicherungsunterlagen und ein Laptop auf dem Tisch liegen.
Ein Hund und sein Besitzer besprechen wichtige Versicherungsfragen in einer hellen Küche.
Ein Dänisch-Schwedischer Hofhund wird behutsam von einer Tierärztin mit einem Stethoskop untersucht, während sein Besitzer beruhigend danebensteht.
Tierärztin untersucht Dänisch-Schwedischen Hofhund in moderner Praxis.

Charakter

Der Dänisch-Schwedische Hofhund ist ein lebhafter, aufmerksamer und freundlicher kleiner bis mittelgroßer Hund mit viel Charme. Er gilt als menschenbezogen, lernfreudig und im Alltag oft unkompliziert, bringt aber auch eine gewisse Wachsamkeit, Eigeninitiative und Bewegungsfreude mit.

AnpassungsfaehigAufmerksamFreundlichLebhaftLernfreudigMenschenbezogenVerspieltWachsam
Verspieltheit5/5
Wachsamkeit4/5
Trainierbarkeit4/5
Kinderfreundlichkeit4/5
Bellfreude3/5
Energielevel4/5
Sozialverhalten Hunde4/5

Erziehbarkeit

In der Regel gut erziehbar, da die Rasse aufmerksam und kooperationsbereit ist. Sie lernt meist schnell, reagiert aber am besten auf freundliche Konsequenz, klare Regeln und abwechslungsreiches Training. Zu harte Behandlung kann die Zusammenarbeit eher verschlechtern.

Wachtrieb

Deutlich vorhanden, aber meist in alltagstauglichem Rahmen. Der Dänisch Schwedische Hofhund meldet Auffälligkeiten oft zuverlässig, ohne automatisch ein ausgeprägter Schutzhund zu sein.

Jagdtrieb

Oft mäßig ausgeprägt. Je nach Linie und Individuum kann ein Interesse an Kleintieren, Vögeln oder schnellen Bewegungsreizen vorhanden sein, weshalb Rückruf und Impulskontrolle früh trainiert werden sollten.

Alleinbleiben

Nur schrittweise aufzubauen. Die Rasse ist häufig eng auf ihre Bezugspersonen orientiert und bleibt nicht automatisch gerne allein. Mit gutem Training sind meist alltagstaugliche Zeiten möglich, pauschal garantieren lässt sich das aber nicht.

Trotz seines handlichen Formats ist er kein reiner Schoßhund. Er braucht regelmäßige Beschäftigung, soziale Einbindung und eine freundliche, klare Erziehung. Individuelle Unterschiede in Temperament, Jagdinteresse und Bellverhalten sind möglich.

Alltag & Haltung

Familie

Oft gut als Familienhund geeignet, wenn er ausreichend beschäftigt, freundlich erzogen und nicht dauerhaft sich selbst überlassen wird. Er kann fröhlich, spielfreudig und kinderlieb sein, braucht aber Rückzugsorte, verlässliche Regeln und einen respektvollen Umgang durch Kinder.

Wohnung

Ja

Anfänger

Häufig auch für engagierte Anfänger geeignet, weil er meist lernwillig und handlich ist. Voraussetzung sind jedoch Zeit für Erziehung, Auslastung, Ruhetraining und konsequente Alltagsregeln. Wer einen völlig anspruchslosen Hund sucht, könnte ihn unterschätzen.

Bewegungsbedarf

Mittel bis erhöht. Tägliche Spaziergänge, Spiel, Nasenarbeit und kleine Trainingsaufgaben passen gut. Er braucht meist mehr als nur kurze Löserunden, aber nicht zwingend extremen Sport auf Hochleistungsniveau.

Hitzeverträglichkeit

Eher mittel. Bei warmem Wetter sollten Bewegung und Training in die kühleren Tageszeiten gelegt werden, mit ausreichend Wasser und Pausen.

Kälteverträglichkeit

Mittel. Das kurze Fell schützt nur begrenzt, daher können Nässe, Wind und starke Kälte unangenehm sein. Die individuelle Empfindlichkeit variiert.

Reisetauglichkeit

Meist gut, wenn der Hund früh an Auto, Transportbox, Umweltreize und Ruhe unterwegs gewöhnt wird. Seine kompakte Größe ist praktisch, doch Sensibilität gegenüber neuen Eindrücken kann individuell unterschiedlich ausfallen.

  • Begleithund
  • Familienhund
  • Wachhund

Sozialverhalten

Menschen

Meist freundlich, offen und bezogen auf seine Bezugspersonen. Fremden gegenüber kann er zunächst aufmerksam oder leicht reserviert reagieren, taut aber häufig bei guter Führung zügig auf.

Kinder

Oft gut verträglich mit Kindern, besonders wenn er früh positive Erfahrungen macht und Kinder den Hund respektvoll behandeln. Sehr wilde oder unruhige Interaktionen sollten begleitet werden.

Andere Hunde

Im Allgemeinen recht sozial und verträglich, vor allem bei früher Sozialisierung. Sympathie, Erziehung und bisherige Erfahrungen beeinflussen das Verhalten aber deutlich.

Pflege

Pflegeart

Kurzhaar

Pflegeintervall

woechentlich

Fellpflege

Niedrig

Haaren

Maessig

Sabbern

Gering

Pflegeaufwand

Niedrig

  • Augen auf Verschmutzungen kontrollieren
  • Fell regelmaessig buersten
  • Krallen kontrollieren und bei Bedarf kuerzen
  • Ohren kontrollieren und bei Bedarf reinigen
  • Zaehne regelmaessig pflegen
  • Das kurze Fell ist pflegeleicht und meist mit regelmaessigem Buersten gut zu versorgen.
  • Nach Aktivitaeten im Freien Pfoten und Fell auf Schmutz und kleine Verletzungen kontrollieren.
  • Waehrend des Fellwechsels kann haeufigeres Buersten lose Haare reduzieren.
GummistriegelHundezahnbuersteKrallenzangeOhrenreiniger fuer HundeWeiche Buerste

Ernährung & Kalorien

Eine ausgewogene, altersgerechte Hundenahrung mit hochwertigem Protein passt gut zu dieser kleinen bis mittelgrossen, lebhaften Rasse. Die Futtermenge sollte an Gewicht, Aktivitaet und Lebensphase angepasst werden. Leckerlis sollten nur in Massen gegeben und in die taegliche Energiemenge eingerechnet werden. Frisches Wasser sollte jederzeit verfuegbar sein.

ReferenzgewichtAktivitätKalorien pro Tag
8 kgAktiv530 kcal
8 kgInaktiv360 kcal
8 kgNormal440 kcal
11 kgAktiv680 kcal
11 kgInaktiv450 kcal
11 kgNormal560 kcal
14 kgAktiv810 kcal
14 kgInaktiv540 kcal
14 kgNormal670 kcal

Die Werte sind grobe Orientierungen und ersetzen keine tierärztliche Ernährungsberatung.

Beschäftigung & Sport

  • Alltagstraining mit kleinen Aufgaben
  • Apportierspiele
  • Intelligenzspiele
  • Spaziergaenge mit wechselnden Routen
  • Suchspiele
  • Tricktraining

Passende Aktivitäten

AgilityHoopersNasenarbeitObedienceRally Obedience

Geschichte des Dänisch-Schwedischen Hofhunds

Der Dänisch-Schwedische Hofhund stammt aus dem ländlichen Raum Dänemarks und Schwedens. Über viele Generationen lebte er auf Bauernhöfen, wo er als vielseitiger Gebrauchshund eingesetzt wurde. Zu seinen Aufgaben gehörten das Bewachen des Hofes, das Melden von Besuchern und das Fangen von Ratten und anderem Kleingetier.

Lange wurde der Typ vor allem regional und funktional erhalten, ohne frühe internationale Bekanntheit. Erst im 20. Jahrhundert begann die gezielte kynologische Erfassung. Dänische und schwedische Zuchtorganisationen arbeiteten zusammen, um den traditionellen Hofhund als eigenständige Rasse zu sichern.

Die offizielle Anerkennung in Skandinavien legte die Grundlage für den späteren internationalen Aufbau. Mit der FCI-Anerkennung wurde die Rasse auch außerhalb ihrer Herkunftsländer bekannter, blieb insgesamt aber vor allem in Nordeuropa verbreitet.

  1. Der Typ entwickelt sich über lange Zeit auf Bauernhöfen in Dänemark und Schweden als vielseitiger Hof-, Wach- und Rattenfängerhund.

  2. 1987

    Dänemark und Schweden erkennen den Dänisch-Schwedischen Hofhund national als eigenständige Rasse an.

  3. 2008

    Die Rasse wird von der FCI offiziell anerkannt.

Gesundheit

Tierarztkosten: Mittel

Der Dänisch-Schwedische Hofhund gilt insgesamt als robuste und agile Hunderasse mit häufig guter allgemeiner Konstitution. Wie bei vielen kleineren bis mittelgroßen Hunderassen können jedoch einzelne orthopädische, augenbezogene oder zahnmedizinische Themen auftreten. Eine ausgewogene Fütterung, regelmäßige Bewegung, Gewichtskontrolle und planmäßige tierärztliche Vorsorge unterstützen die Gesundheit im Alltag.

Die Rasse wird oft mit einer vergleichsweise guten Lebenserwartung in Verbindung gebracht. Bei angemessener Haltung, regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen und früher Beachtung möglicher gesundheitlicher Auffälligkeiten kann die Lebensphase im Alter häufig aktiv begleitet werden.

Patellaluxation

MittelGenetisches Risiko: Ja

Bei kleineren und leichten Hunderassen kann ein erhöhtes Risiko für eine Verlagerung der Kniescheibe bestehen. Das kann sich zeitweise durch Hüpfen, Lahmheit oder Entlastung einer Gliedmaße zeigen.

Prävention: Auf gesundes Körpergewicht achten, Sprungbelastungen im Wachstum dosieren und bei Auffälligkeiten des Gangbilds eine orthopädische Kontrolle einplanen.

Hüftgelenksdysplasie

MittelGenetisches Risiko: Ja

Auch bei insgesamt sportlichen Rassen können Fehlentwicklungen der Hüftgelenke als mögliches Risiko vorkommen. Je nach Ausprägung kann dies die Beweglichkeit und Belastbarkeit beeinflussen.

Prävention: Wachstum durch angepasste Bewegung und bedarfsgerechte Ernährung unterstützen sowie bei Zuchttieren auf dokumentierte Untersuchungen achten.

Augenerkrankungen

MittelGenetisches Risiko: Ja

Bei einigen Linien können erbliche oder altersabhängige Augenthemen auftreten. Dazu zählen mögliche Veränderungen, die das Sehvermögen im Verlauf beeinträchtigen können.

Prävention: Regelmäßige Augenuntersuchungen, frühzeitige tierärztliche Abklärung bei Rötung, Tränenfluss oder Unsicherheiten beim Sehen.

Parodontale Erkrankungen

MittelGenetisches Risiko: Nein

Kleinere Hunderassen neigen häufiger zu Zahnsteinbildung und Zahnfleischproblemen. Unbehandelt können daraus Entzündungen im Maul und Beschwerden beim Fressen entstehen.

Prävention: Regelmäßige Zahnpflege, zahnfreundliche Kauartikel und tierärztliche Zahnkontrollen in sinnvollen Abständen.

Allergische Hautreaktionen

NiedrigGenetisches Risiko: Nein

Wie bei vielen Hunden können Haut- und Umweltreaktionen vorkommen. Diese zeigen sich mitunter durch Juckreiz, Hautrötungen oder vermehrtes Lecken.

Prävention: Fell und Haut regelmäßig kontrollieren, Parasitenprophylaxe beachten und bei wiederkehrendem Juckreiz Auslöser tierärztlich eingrenzen lassen.

  • Gelenkbelastung im Wachstum
  • Kälte
  • Zahnstein
  • Bei Welpen und Junghunden auf kontrolliertes Wachstum, passendes Körpergewicht und altersgerechte Bewegung achten.
  • Das Gangbild sowie Sprung- und Laufverhalten beobachten und bei wiederkehrenden Auffälligkeiten orthopädisch abklären lassen.
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen mit besonderem Blick auf Bewegungsapparat, Augen und Zahngesundheit einplanen.
  • Zahnkontrollen und häusliche Zahnpflege früh etablieren, um Maulgesundheit langfristig zu unterstützen.

Diese Informationen ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Beschwerden sollte immer eine Tierärztin oder ein Tierarzt kontaktiert werden.

Versicherung

Empfohlene Absicherung

Vollschutz oder mindestens OP-Versicherung

Kurzempfehlung

Für den Dänisch-Schwedischen Hofhund kann je nach Budget ein Vollschutz oder mindestens eine OP-Versicherung sinnvoll sein.

Der Dänisch-Schwedische Hofhund ist ein kleiner bis mittelgroßer, lebhafter und bewegungsfreudiger Hund. Durch sein aktives Verhalten können Verletzungen des Bewegungsapparats oder unfallbedingte Operationen auftreten. Zusätzlich können im Laufe des Lebens allgemeine Erkrankungen entstehen, die wiederholte tierärztliche Behandlungen erforderlich machen. Ein Vollschutz kann daher laufende Behandlungskosten und Diagnostik besser abdecken, während eine OP-Versicherung vor allem größere Einmalkosten bei chirurgischen Eingriffen auffangen kann.

  • Auch bei kleineren bis mittelgroßen Hunden können Operationen nach Unfällen oder bei orthopädischen Problemen hohe Kosten verursachen.
  • Die Rasse gilt als aktiv und beweglich, wodurch sich ein gewisses Risiko für Verletzungen bei Spiel, Sport oder Alltag ergibt.
  • Mit zunehmendem Alter können zusätzliche Behandlungen wegen chronischer oder allgemeiner Erkrankungen anfallen.
  • Neben OP-Kosten können Diagnostik, Medikamente und Nachbehandlungen die Tierarztkosten deutlich erhöhen.
  • Allgemeine Erkrankungen im Alter, einschließlich wiederkehrender Kontrolltermine und Medikamente, können die laufenden Ausgaben erhöhen.
  • Orthopädische Beschwerden oder Lahmheiten können Diagnostik, Medikamente und gegebenenfalls weiterführende Behandlungen erforderlich machen.
  • Unfallbedingte Operationen, etwa nach Stürzen, Zusammenstößen oder Verletzungen beim Toben, können hohe Einmalkosten verursachen.
  • Zahnbehandlungen oder Zahnextraktionen können im Laufe des Lebens zusätzliche Tierarztkosten verursachen.
  • Bei Wahl eines Vollschutzes kann eine solide Abdeckung für ambulante und stationäre Behandlungen hilfreich sein.
  • Darauf achten, dass Operationen einschließlich Narkose, Voruntersuchung und Nachsorge mitversichert sind.
  • Ein passender Selbstbehalt kann den Beitrag beeinflussen und sollte am erwarteten Budget ausgerichtet werden.
  • Ein Tarif mit Erstattung für bildgebende Diagnostik kann sinnvoll sein, da diese bei Lahmheiten oder Verletzungen schnell relevant wird.
Kostenlos vergleichen30 Sek.
  • 100 % unabhängig
  • In weniger als 30 Sekunden
  • Für die, die wir lieben

Kategorien & Schlagwörter

Aktive hundeFamilienhundeHundeKleine hundeKurzhaar hundeHund aktivHund familiengeeignetHund kinderfreundlichHund pflegeleichtHund sozialHund verspieltHund viel bewegung

OP- oder Vollschutz vergleichen

Finde eine Absicherung, die zu Tierart, Budget und Sicherheitsbedarf passt.