Hund im Rasseprofil

Chien d Artois

Der Chien d Artois ist ein traditioneller französischer Laufhund, der vor allem für die Hasen- und Niederwildjagd gezüchtet wurde. Er gilt als ausdauernd, spurlaut und arbeitsfreudig und wird heute nur noch vergleichsweise selten gehalten.

AusdauerndBewegungsfreudigFreundlichJagdlich motiviertSelbstständigSozial
Ein fröhlicher Chien d'Artois Hund läuft über eine grüne Wiese, während sein Besitzer im Hintergrund spielt.
Ein vitaler Chien d'Artois genießt sein aktives Leben im Park.

Kurz einordnen

Tierart

Hund

Größe

Mittel

Lebenserwartung

10-13 Jahre

Steckbrief

Herkunftsland

Frankreich

Größe

Mittel

Schulterhöhe

53-58 cm

Gewicht

24-30 kg

Lebenserwartung

10-13 Jahre

Felltypen

Kurzhaar, Glatthaar

Farben

Dreifarbig, Lohfarben, Weiss, Schwarz

FCI-Gruppe

Gruppe 6

FCI-Standard

Nr. 28

Seltenheitsgrad

Selten

Bilder von Chien d Artois

Ein Chien d'Artois Hund steht aufmerksam vor hellem Hintergrund und zeigt als Hundeportrait seine typische Fellstruktur und Körperform.
Der Chien d'Artois wirkt aufmerksam und ausgeglichen – ein passendes Motiv für Inhalte zu Hundegesundheit und verantwortungsvoller Absicherung.
Ein entspannter Chien d Artois sitzt neben seinem Besitzer in einer freundlichen Wohnung und vermittelt Vertrauen.
Ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund in modernen Wohnräumen.
Ein Chien d'Artois sitzt ruhig neben seinem Besitzer im hellen Wartezimmer einer modernen Tierarztpraxis.
Der ruhige Moment im Wartezimmer zeigt eine vertrauensvolle Situation vor der tierärztlichen Untersuchung.

Charakter

Der Chien d Artois ist ein ausdauernder, passionierter Laufhund mit freundlichem Wesen, viel Bewegungsdrang und ausgeprägtem Jagdtrieb. Im Alltag zeigt er sich oft anhänglich und sozial, benötigt aber eine konsequente, faire Führung sowie ausreichend körperliche und geistige Auslastung.

AusdauerndBewegungsfreudigFreundlichJagdlich motiviertSelbstständigSozial
Verspieltheit3/5
Wachsamkeit3/5
Trainierbarkeit3/5
Kinderfreundlichkeit4/5
Bellfreude3/5
Energielevel5/5
Sozialverhalten Hunde4/5

Erziehbarkeit

Der Chien d Artois ist grundsätzlich lernfähig, arbeitet jedoch nicht immer mit der Gefallsucht mancher Begleithunderassen. Wegen seiner jagdlichen Veranlagung braucht er klare Regeln, Geduld, positive Bestärkung und verlässliches Rückruftraining. Mit Erfahrung und passender Motivation ist er solide erziehbar, bei inkonsequenter Führung aber oft eigenständig.

Wachtrieb

Ein gewisser Wachsinn ist vorhanden, doch die Rasse wurde nicht primär für Schutz oder Wachaufgaben gezüchtet. Meist meldet sie Auffälligkeiten, ist gegenüber Menschen aber eher offen oder neutral als ausgeprägt territorial.

Jagdtrieb

Der Jagdtrieb ist deutlich ausgeprägt. Als klassischer Laufhund verfolgt der Chien d Artois Wildspuren mit großer Ausdauer und hoher Konzentration. Freilauf ist deshalb häufig nur in gut kontrollierbaren Situationen realistisch.

Alleinbleiben

Alleinbleiben sollte behutsam aufgebaut werden. Viele Vertreter sind menschenbezogen und bei Unterforderung oder zu langer Isolation unruhig. Mit Training kann zeitweises Alleinsein gelingen, lange Phasen passen jedoch oft nicht gut zu dieser aktiven, sozialen Rasse.

Als ursprünglicher Jagdhund ist diese Rasse in vielen Situationen stark nasenorientiert und kann draußen sehr selbstständig handeln. Eine gute Eignung als Familien- oder Anfängerhund hängt stark von Haltung, Auslastung, Training und den individuellen Eigenschaften des einzelnen Hundes ab.

Alltag & Haltung

Familie

Mit ausreichender Auslastung, guter Erziehung und einem Verständnis für jagdtypisches Verhalten kann der Chien d Artois ein freundlicher Familienhund sein. Für sehr ruhige Haushalte oder Familien ohne Zeit für regelmäßige Bewegung und Training ist er meist weniger passend. Die Eignung hängt immer auch vom individuellen Hund und seinem Alltag ab.

Wohnung

Nein

Anfänger

Nur eingeschränkt geeignet. Anfänger können mit dem hohen Bewegungsbedarf, dem starken Jagdtrieb und der teils eigenständigen Arbeitsweise schnell überfordert sein. Mit professioneller Begleitung, viel Zeit und realistischen Erwartungen kann die Haltung dennoch gelingen, einfacher ist die Rasse meist für erfahrene Hundehalter.

Bewegungsbedarf

Sehr hoch. Der Chien d Artois braucht täglich lange, aktive Beschäftigung mit Möglichkeiten zum Laufen, Schnüffeln und kontrollierten jagdnahen Aufgaben. Reine Kurzspaziergänge reichen in der Regel nicht aus.

Hitzeverträglichkeit

Mittel. Bei warmem Wetter sollte körperliche Belastung reduziert und auf kühle Tageszeiten verlegt werden, da ausdauernde Laufhunde bei starker Aktivität sonst schnell überhitzen können.

Kälteverträglichkeit

Gut. Die Rasse ist robust und für Arbeit im Freien gezüchtet, wobei Verträglichkeit und Schutzbedarf dennoch von Wetterlage, Kondition und individuellem Hund abhängen.

Reisetauglichkeit

Bedingt gut. Gut sozialisierte Hunde können sich an Autofahrten und neue Umgebungen gewöhnen, brauchen unterwegs aber Bewegung, Struktur und ausreichend Ruhe. In sehr hektischen oder dauerhaft reizintensiven Reisesituationen kann die Rasse anstrengender sein als ein ruhiger Begleithund.

  • Begleithund
  • Familienhund
  • Jagdhund

Sozialverhalten

Menschen

Meist freundlich bis neutral im Umgang mit Menschen. Eine frühe Sozialisierung fördert ein sicheres, ausgeglichenes Verhalten, ohne dass man pauschal von uneingeschränkter Offenheit ausgehen sollte.

Kinder

Bei respektvollem Umgang und guter Gewöhnung oft gut verträglich mit Kindern. Wegen Energielevel und Bewegungsfreude sollten Kontakte dennoch begleitet werden, besonders mit kleineren Kindern.

Andere Hunde

Häufig recht verträglich mit anderen Hunden, was zur jagdlichen Meutearbeit passt. Sympathie, Sozialisation und Führung spielen aber weiterhin eine wichtige Rolle.

Pflege

Pflegeart

Kurzes, dichtes Fell mit regelmäßigem Pflegebedarf

Pflegeintervall

1-2 mal pro Woche, im Fellwechsel häufiger

Fellpflege

Gering bis mittel

Haaren

Mittel

Sabbern

Gering

Pflegeaufwand

Gering bis mittel

  • Fell regelmäßig ausbürsten
  • Krallen regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf kürzen
  • Ohren kontrollieren und sauber halten
  • Pfoten nach Ausflügen kontrollieren
  • Während des Fellwechsels häufiger lose Haare entfernen
  • Zähne mehrmals pro Woche pflegen
  • Baden nur bei Bedarf, um die natürliche Schutzschicht der Haut nicht unnötig zu belasten.
  • Das kurze Fell ist pflegeleicht, profitiert aber von regelmäßiger Bürstung zur Entfernung loser Haare.
  • Hängende Ohren sollten regelmäßig auf Schmutz und Feuchtigkeit kontrolliert werden.
  • Nach Jagd- oder Waldspaziergängen Fell und Pfoten auf Schmutz, Kletten und kleine Verletzungen prüfen.
GummistriegelKrallenschereOhrenreiniger für HundeWeiche HundebürsteZahnbürste für Hunde

Ernährung & Kalorien

Der Chien d’Artois ist ein ausdauernder, aktiver Laufhund und profitiert von einer ausgewogenen, hochwertigen Ernährung mit angemessenem Protein- und Fettgehalt. Die Futtermenge sollte an Alter, Körpergewicht und tatsächliche Aktivität angepasst werden. Bei hoher täglicher Bewegung kann der Energiebedarf steigen. Leckerlis sollten in die tägliche Gesamtmenge eingerechnet werden, um Übergewicht zu vermeiden. Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein.

ReferenzgewichtAktivitätKalorien pro Tag
25 kgAktiv1600 kcal
25 kgInaktiv1100 kcal
25 kgNormal1350 kcal
30 kgAktiv1810 kcal
30 kgInaktiv1250 kcal
30 kgNormal1520 kcal

Die Werte sind grobe Orientierungen und ersetzen keine tierärztliche Ernährungsberatung.

Beschäftigung & Sport

  • Apportier- und Suchaufgaben mit Futterbeutel
  • ausgedehnte Spaziergänge mit vielen Geruchseindrücken
  • Fährtensuche und Nasenarbeit
  • strukturierte Lauf- und Erkundungstouren
  • Suchspiele im Freien

Passende Aktivitäten

CanicrossFährtenarbeitLongierenMantrailing

Geschichte des Chien d Artois

Der Chien d Artois stammt aus Frankreich und gehört zu den alten französischen Laufhundtypen. Seine Wurzeln liegen in der historischen Region Artois, wo er vor allem für die Jagd auf Hasen und anderes Niederwild eingesetzt wurde.

Im Lauf der Zeit ging der ursprüngliche Schlag durch Kriege, Bestandsrückgänge und Einkreuzungen stark zurück. Später bemühten sich Züchter in Frankreich darum, den Typ wieder zu festigen und als eigenständige Rasse zu erhalten. Heute ist der Chien d Artois weiterhin selten, wird aber als traditionsreicher französischer Jagdhund geschätzt.

  1. In der historischen Region Artois in Frankreich entwickelt sich ein Laufhundtyp, der für die Jagd auf Hasen und anderes Niederwild genutzt wird.

  2. Der ursprüngliche Bestand geht im Lauf der Zeit deutlich zurück, unter anderem durch Kriege und Vermischung mit anderen Jagdhundschlägen.

  3. Französische Züchter arbeiten an der Erhaltung und Wiederfestigung des Chien d Artois als eigenständiger Rasse.

  4. 1959

    Die FCI erkennt den Chien d Artois offiziell an.

Gesundheit

Tierarztkosten: Mittel

Der Chien d Artois gilt insgesamt als robuste, leistungsfähige Jagdhunderasse mit meist solider Grundkonstitution. Wie bei mittelgroßen bis größeren, aktiven Laufhunden können jedoch rassetypisch orthopädische Belastungen, Ohrenprobleme durch Hängeohren sowie einzelne augenbezogene und hautbezogene Themen vorkommen. Eine angepasste Bewegung, Gewichtskontrolle und regelmäßige Vorsorge tragen zu einer stabilen Gesundheit bei.

Bei guter Haltung, ausgewogener Fütterung und regelmäßiger tierärztlicher Begleitung liegt die Lebenserwartung häufig im mittleren Bereich größerer Jagdhunderassen, oft etwa bei 10 bis 13 Jahren.

Hüftgelenksdysplasie

MittelGenetisches Risiko: Ja

Bei aktiven mittelgroßen bis größeren Hunderassen kann ein erhöhtes Risiko für Fehlentwicklungen der Hüftgelenke bestehen. Dies kann sich im Verlauf durch eingeschränkte Beweglichkeit oder Belastungsunlust zeigen.

Prävention: Auf kontrolliertes Wachstum im Junghundealter achten, schlanke Körperkondition erhalten, gleichmäßige Bewegung fördern und züchterische Gesundheitsuntersuchungen berücksichtigen.

Ellbogendysplasie

MittelGenetisches Risiko: Ja

Auch im Bereich der Ellbogengelenke können bei sportlich geführten Hunden entwicklungsbedingte Veränderungen als mögliches Risiko auftreten. Sie können die Vorderhand belasten und die Bewegungsfreude mindern.

Prävention: Wachstumsphase gelenkschonend begleiten, Übergewicht vermeiden, Belastung altersgerecht steigern und auf geeignete Zuchtlinien achten.

Otitis externa

MittelGenetisches Risiko: Nein

Durch Hängeohren und aktive Nutzung im Gelände kann ein erhöhtes Risiko für Reizungen oder Entzündungen des äußeren Gehörgangs bestehen. Feuchtigkeit, Schmutz und mangelnde Belüftung können dies begünstigen.

Prävention: Ohren regelmäßig kontrollieren, nach Nässe oder Schmutzkontakt schonend trocknen und nur bei Bedarf mit tierärztlich empfohlenen Produkten pflegen.

Magendrehung

HochGenetisches Risiko: Nein

Bei tiefbrüstigen, aktiven Hunden kann ein erhöhtes Risiko für eine Magenaufgasung mit Drehung bestehen. Das Thema wird vor allem im Zusammenhang mit Fütterungsmanagement und Belastung besprochen.

Prävention: Tagesration auf mehrere kleinere Mahlzeiten verteilen, starke Aktivität rund um die Fütterung reduzieren und Fressverhalten möglichst ruhig gestalten.

Augenreizungen und Bindehautprobleme

NiedrigGenetisches Risiko: Nein

Bei Hunden, die viel im Gelände unterwegs sind, können Augen durch Staub, Pflanzenkontakt oder kleine Fremdkörper gereizt werden. Dies stellt eher ein nutzungsbezogenes als ein rassespezifisch gesichertes Problem dar.

Prävention: Augen nach Arbeit im Unterholz oder bei Staubbelastung kontrollieren, Fremdkörper zeitnah tierärztlich abklären lassen und die Augenpartie sauber halten.

Hautreizungen und kleine Verletzungen im Jagdeinsatz

NiedrigGenetisches Risiko: Nein

Bei jagdlich geführten Laufhunden können durch dichtes Gelände, Dornen, Feuchtigkeit oder Parasiten vermehrt Hautreizungen und oberflächliche Verletzungen vorkommen.

Prävention: Fell und Haut nach Aufenthalten im Gelände kontrollieren, Parasitenprophylaxe beachten und kleinere Hautveränderungen beobachten.

  • Gelenke
  • Hitze
  • Magen
  • Ohren
  • Bei Junghunden auf gelenkschonendes Wachstum, passendes Bewegungsmaß und eine ausgewogene Fütterung achten.
  • Fütterung und Bewegung so abstimmen, dass starke körperliche Aktivität nicht direkt vor oder nach größeren Mahlzeiten stattfindet.
  • Nach Jagd, Training oder langen Spaziergängen Haut, Pfoten, Augen und Fell auf kleine Verletzungen, Parasiten oder Reizungen prüfen.
  • Ohren insbesondere nach Nässe, Baden oder Aufenthalten im Gelände kontrollieren und bei wiederkehrenden Reizungen tierärztlich besprechen.
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen mit Fokus auf Bewegungsapparat, Gewichtsentwicklung und allgemeine Belastbarkeit einplanen.

Diese Informationen ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Beschwerden sollte immer eine Tierärztin oder ein Tierarzt kontaktiert werden.

Versicherung

Empfohlene Absicherung

Vollschutz oder mindestens OP-Versicherung

Kurzempfehlung

Für den Chien d’Artois kann je nach Budget ein Vollschutz oder mindestens eine OP-Versicherung sinnvoll sein.

Der Chien d’Artois ist ein mittelgroßer bis größerer, aktiver Laufhund mit hohem Bewegungsdrang. Bei bewegungsfreudigen Hunden können Verletzungen des Bewegungsapparats, Bissverletzungen oder unfallbedingte Eingriffe im Alltag relevant sein. Zusätzlich können im Laufe des Lebens diagnostische Abklärungen, Behandlungen bei Gelenk- oder Ohrproblemen sowie operative Maßnahmen Kosten verursachen. Ein Vollschutz kann laufende tierärztliche Behandlungen breiter abdecken, während eine OP-Versicherung vor allem größere Einmalkosten bei notwendigen Eingriffen abfedern kann.

  • Bei mittelgroßen bis größeren Hunden können Eingriffe am Bewegungsapparat und deren Nachsorge kostenintensiv sein.
  • Bildgebende Diagnostik, Narkosen und operative Eingriffe können auch bei ansonsten robusten Hunden hohe Einzelkosten verursachen.
  • Das aktive und ausdauernde Bewegungsverhalten kann das Risiko für Verletzungen und unfallbedingte Behandlungen erhöhen.
  • Ohrprobleme können bei Hunden mit hängenden Ohren wiederkehrende tierärztliche Behandlungen erforderlich machen.
  • Diagnostik und Behandlung von Lahmheiten, Zerrungen oder anderen Beschwerden des Bewegungsapparats.
  • Kosten durch Narkose, bildgebende Verfahren und Nachsorge bei operativen Eingriffen.
  • Unfallbedingte Operationen, etwa nach Stürzen, Bissverletzungen oder Verletzungen im Gelände.
  • Wiederkehrende Untersuchungen und Behandlungen bei Ohrentzündungen oder Reizungen.
  • Bei aktiv geführten Hunden kann auf die Mitversicherung von Unfallfolgen und Verletzungen des Bewegungsapparats geachtet werden.
  • Ein Tarif mit guter Erstattung für Operationen einschließlich Narkose, Diagnostik und Nachbehandlung kann sinnvoll sein.
  • Sinnvoll kann ein Blick auf Wartezeiten, Selbstbeteiligung und mögliche Begrenzungen bei Gelenk- oder Ohrbehandlungen sein.
  • Wenn häufiger allgemeine Behandlungen abgesichert werden sollen, kann ein Vollschutz mit Leistungen für Diagnostik und Medikamente passend sein.
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