Hund im Rasseprofil

Ca Eivissec

Der Ca Eivissec ist ein ursprünglich von den Balearen, besonders von Ibiza, stammender Jagdhund. Er wird vor allem für die Sicht- und Spurjagd auf Kaninchen geschätzt und ist für seine Wendigkeit, Ausdauer und sein elegantes Erscheinungsbild bekannt.

AufmerksamAusdauerndEigenstaendigIntelligentLebhaft
Vitaler Hund läuft fröhlich über eine grüne Wiese, während sein Besitzer im Hintergrund spielt.
Ein gesunder Hund genießt einen sonnigen Tag im Park und zeigt seine Freude

Kurz einordnen

Tierart

Hund

Größe

Gross

Lebenserwartung

11-14 Jahre

Steckbrief

Herkunftsland

Spanien

Größe

Gross

Schulterhöhe

57-74 cm

Gewicht

19-29 kg

Lebenserwartung

11-14 Jahre

Felltypen

Kurzhaar, Rauhaar

Farben

Weiss, Rot, Weiss rot

Seltenheitsgrad

Selten

Bilder von Ca Eivissec

Ein Hundebesitzer sitzt auf dem Sofa mit einem Laptop, während sein Hund daneben liegt und eine digitale Versicherungsvergleichsoberfläche auf dem Bildschirm zu sehen ist.
Ein Hundebesitzer auf dem Sofa, der die richtige Tierkrankenversicherung für seinen Vierbeiner auswählt.
Ein ruhiger Ca Eivissec Hund sitzt neben seinem Besitzer am Küchentisch, auf dem Versicherungsunterlagen und ein Laptop liegen.
Hundehalter überprüft Versicherungsunterlagen in gemütlicher Küchenatmosphäre.
Ein freundlicher Ca Eivissec Hund entspannt mit einem Kind im Wohnzimmer.
Ein harmonisches Zusammensein zwischen Familienmitgliedern und ihrem Hund in einer warmen Umgebung.

Charakter

Der Ca Eivissec ist ein ursprünglicher, lebhafter und eigenständig arbeitender Hundetyp mit wachem Wesen und deutlicher Umweltaufmerksamkeit. Er gilt oft als intelligent und ausdauernd, kann aber auch unabhängig und in seinem Verhalten situationsbezogen sein. Eine konsequente, faire Erziehung sowie ausreichende körperliche und geistige Auslastung sind in der Regel wichtig.

AufmerksamAusdauerndEigenstaendigIntelligentLebhaft
Verspieltheit3/5
Wachsamkeit4/5
Trainierbarkeit3/5
Kinderfreundlichkeit3/5
Bellfreude3/5
Energielevel4/5
Sozialverhalten Hunde3/5

Erziehbarkeit

Der Ca Eivissec kann lernfähig sein, zeigt aber oft einen gewissen Eigensinn und benötigt eine ruhige, konsequente Führung. Er reagiert meist besser auf klare Strukturen und faire Motivation als auf Härte oder ständige Wiederholungen ohne Sinn.

Wachtrieb

Die Rasse zeigt häufig eine natürliche Wachsamkeit und nimmt Veränderungen im Umfeld gut wahr. Sie kann Haus und Bezugspersonen aufmerksam im Blick behalten, ohne automatisch für jeden Haushalt ideal als klassischer Schutzhund zu sein.

Jagdtrieb

Je nach Linie und Individuum kann ein spürbarer Jagd oder Hetztrieb vorhanden sein, besonders bei schnellen Reizen und Wildgeruch. Rückruf und Impulskontrolle sollten deshalb früh und realistisch aufgebaut werden.

Alleinbleiben

Alleinbleiben sollte kleinschrittig trainiert werden. Ein Ca Eivissec, der eng an seine Menschen gebunden ist oder unterfordert bleibt, kann auf längere Trennungszeiten sensibel reagieren.

Wie bei vielen ursprünglichen und regional geprägten Hunderassen können Temperament, Sozialverhalten und Führigkeit individuell stark variieren. Eine gute Sozialisierung, alltagsnahe Gewöhnung und passende Beschäftigung beeinflussen das Verhalten deutlich. Pauschale Aussagen zur Eignung ersetzen keine Betrachtung des einzelnen Hundes.

Alltag & Haltung

Familie

Mit passender Auslastung, klaren Regeln und guter Sozialisierung kann der Ca Eivissec in manchen Familien gut leben. Besonders geeignet ist er eher für aktive Haushalte, die Hundeverhalten lesen können und bereit sind, konsequent an Erziehung und Ruhetraining zu arbeiten. Für sehr turbulente Familien oder Haushalte ohne Zeit für Beschäftigung ist er nicht automatisch die naheliegendste Wahl.

Wohnung

Ja

Anfänger

Nur eingeschränkt. Für motivierte Anfänger mit guter Begleitung durch Hundeschule oder erfahrene Halter kann die Rasse machbar sein, verlangt aber meist mehr Konsequenz, Management und Beschäftigungsbereitschaft als unkomplizierte Einsteigerrassen. Für völlig unerfahrene Halter ohne Unterstützung kann sie fordernd sein.

Bewegungsbedarf

Der Bewegungsbedarf ist eher hoch. Neben regelmäßigen Spaziergängen profitiert die Rasse meist von Nasenarbeit, kontrollierten Laufmöglichkeiten, abwechslungsreichen Aufgaben und mentaler Auslastung. Reine Kurzrunden reichen häufig nicht aus.

Hitzeverträglichkeit

Je nach Fellstruktur meist ordentlich, starke Hitze sollte aber trotzdem durch angepasste Aktivitätszeiten, Schatten und Wasser ausgeglichen werden. Intensive Belastung in der Mittagshitze ist nicht empfehlenswert.

Kälteverträglichkeit

In gemäßigtem Klima in der Regel solide, jedoch abhängig von Fell, Kondition und individueller Gewöhnung. Längere Standzeiten bei Nässe und Kälte können weniger gut vertragen werden als Bewegung.

Reisetauglichkeit

Bei früher Gewöhnung oft gut, sofern der Hund ausreichend gesichert transportiert wird und Pausen, Ruhe und Routine erhält. Sensible oder sehr wachsame Individuen können unterwegs stärker auf neue Reize reagieren.

  • Begleithund
  • Familienhund
  • Wachhund

Sozialverhalten

Menschen

Gegenüber vertrauten Menschen häufig anhänglich und loyal, bei Fremden teils reserviert bis beobachtend. Freundlichkeit ist möglich, sollte aber nicht bei jedem Individuum als sofort offen vorausgesetzt werden.

Kinder

Mit gut sozialisierten, stabilen Hunden und respektvollem Umgang kann ein Zusammenleben mit Kindern funktionieren. Wichtig sind Aufsicht, Rückzugsorte für den Hund und ein ruhiger, fairer Umgang, da nicht jeder Hund hektisches Verhalten gleichermaßen toleriert.

Andere Hunde

Das Verhalten gegenüber Artgenossen ist oft mittel bis situationsabhängig. Gute Sozialisierung hilft, dennoch können Unsicherheit, Territorialität oder aufgeregtes Verhalten je nach Individuum eine Rolle spielen.

Pflege

Pflegeart

Kurzes bis mittellanges fell

Pflegeintervall

1-2x pro Woche bürsten

Fellpflege

Mittel

Haaren

Mittel

Sabbern

Gering

Pflegeaufwand

Mittel

  • Fell regelmäßig bürsten
  • Krallen kontrollieren und bei Bedarf kürzen
  • Ohren kontrollieren und sauber halten
  • Pfoten nach Spaziergängen kontrollieren
  • Während des Fellwechsels häufiger ausbürsten
  • Zähne regelmäßig pflegen
  • Baden nur bei Bedarf, damit Haut und Fell nicht unnötig belastet werden.
  • Das Fell sollte regelmäßig gebürstet werden, um lose Haare und Schmutz zu entfernen.
  • Regelmäßige Zahnpflege unterstützt die allgemeine Gesundheit.
  • Während des saisonalen Fellwechsels kann der Pflegebedarf deutlich ansteigen.
GummistriegelHundezahnbürsteKammKrallenzangeWeiche Bürste

Ernährung & Kalorien

Auf eine ausgewogene, altersgerechte Hundeernährung mit hochwertigem Protein achten. Die Futtermenge sollte an Gewicht, Aktivität und Körperkondition angepasst werden. Leckerlis nur in Maßen geben und in die tägliche Gesamtenergiemenge einrechnen. Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein.

ReferenzgewichtAktivitätKalorien pro Tag
18 kgAktiv1000 kcal
18 kgInaktiv700 kcal
18 kgNormal850 kcal
25 kgAktiv1300 kcal
25 kgInaktiv900 kcal
25 kgNormal1100 kcal

Die Werte sind grobe Orientierungen und ersetzen keine tierärztliche Ernährungsberatung.

Beschäftigung & Sport

  • Apportierspiele
  • ausgedehnte Spaziergänge
  • Fährtenarbeit
  • Gehorsamkeitsübungen
  • Suchspiele

Passende Aktivitäten

MantrailingNasenarbeitObedienceWandern

Geschichte des Ca Eivissec

Der Ca Eivissec ist ein traditioneller Jagdhund der Balearen und besonders mit Ibiza verbunden. Er wurde über lange Zeit für die Kaninchenjagd genutzt, häufig in unwegsamem Gelände und oft in enger Zusammenarbeit mit anderen Hunden. Die Rasse gilt als regional gewachsener mediterraner Jagdhundetyp mit langer lokaler Tradition. Eine internationale kynologische Anerkennung besteht, die genaue frühe Entstehung lässt sich jedoch nicht sicher auf ein einzelnes Jahr festlegen.

  1. Auf den Balearen, insbesondere auf Ibiza, entwickelt sich der Ca Eivissec als regionaler Jagdhund für die Kaninchenjagd.

  2. Die Rasse wird über Generationen vor allem als ausdauernder Sicht- und Spurjäger in mediterranem Gelände erhalten.

  3. 1982

    Die FCI veröffentlicht einen Standard für den Podenco Ibicenco, zu dem der Ca Eivissec zählt.

Gesundheit

Tierarztkosten: Mittel

Für die Rasse Ca Eivissec liegen nur begrenzt standardisierte Gesundheitsdaten vor. Insgesamt wird sie als robuster, bewegungsfreudiger Hundetyp beschrieben, bei dem wie bei mittelgroßen bis größeren Lauf- und Jagdhunden vor allem der Bewegungsapparat, die Ohren sowie die allgemeine Belastungssteuerung beachtet werden sollten.

Die Lebenserwartung kann bei guter Haltung, angepasster Bewegung, ausgewogener Ernährung und regelmäßiger tierärztlicher Vorsorge im für mittelgroße bis größere Hunde üblichen Bereich liegen.

Gelenkprobleme der Hüfte

MittelGenetisches Risiko: Ja

Bei aktiven mittelgroßen bis größeren Hunderassen können Hüftgelenksveränderungen als mögliches rassetypisches Risiko vorkommen. Hinweise können sich in veränderter Bewegungsfreude oder steifem Gang zeigen.

Prävention: Kontrolliertes Wachstum im Junghundealter, normales Körpergewicht, gleichmäßige Bewegung und züchterische Gesundheitsvorsorge können das Risiko ungünstiger Entwicklungen reduzieren.

Gelenkprobleme der Ellenbogen

MittelGenetisches Risiko: Ja

Auch an den Ellenbogen können bei sportlichen Hunden Belastungs- oder Entwicklungsprobleme auftreten. Das Risiko ist nicht für jedes Tier gleich, wird bei vergleichbaren Rassetypen jedoch berücksichtigt.

Prävention: Wachstumsphase nicht durch Überlastung fördern, Gewicht im Normalbereich halten und auf gelenkschonende Bewegung achten.

Ohrenentzündungen

NiedrigGenetisches Risiko: Nein

Bei Hunden mit stärkerer Aktivität im Gelände und je nach Ohrform können Reizungen oder Entzündungen des Gehörgangs leichter auftreten.

Prävention: Regelmäßige Ohrkontrolle, trockenes und sauberes Ohrmilieu sowie tierärztliche Abklärung bei Rötung, Geruch oder vermehrtem Kopfschütteln sind sinnvoll.

Verletzungsanfälligkeit durch hohe Aktivität

MittelGenetisches Risiko: Nein

Bei lauffreudigen und jagdlich motivierten Hunden können durch intensive Bewegung Zerrungen, Pfotenprobleme oder andere belastungsbezogene Beschwerden vorkommen.

Prävention: Aufwärmphasen, angepasstes Training, sichere Untergründe und Erholungszeiten können das Risiko für Überlastungen und kleinere Verletzungen senken.

  • Hitze
  • Ohren
  • Überlastung bei intensiver Bewegung
  • Bei hoher körperlicher Auslastung sind Trainingsaufbau, Regenerationszeiten und Flüssigkeitsversorgung tierärztlich besprechbare Themen.
  • Im Junghundealter kann bei sportlich geführten Hunden auf eine gelenkschonende Entwicklung und angepasste Fütterung geachtet werden.
  • Ohren und Pfoten sollten besonders nach Aktivitäten im Gelände regelmäßig kontrolliert werden.
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen mit Beurteilung von Gewicht, Bewegungsapparat und allgemeiner Belastbarkeit sind sinnvoll.

Diese Informationen ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Beschwerden sollte immer eine Tierärztin oder ein Tierarzt kontaktiert werden.

Versicherung

Empfohlene Absicherung

Vollschutz oder mindestens OP-Versicherung

Kurzempfehlung

Für den Ca Eivissec kann je nach Budget ein Vollschutz oder mindestens eine OP-Versicherung sinnvoll sein.

Der Ca Eivissec ist ein mittelgroßer bis großer, aktiver Hundetyp, bei dem durch Bewegung, Belastung des Bewegungsapparats und mögliche Verletzungen im Alltag erhöhte Tierarztkosten entstehen können. Zusätzlich können diagnostische Abklärungen, Behandlungen bei Magen-Darm-Problemen, Gelenkbeschwerden oder unfallbedingte Eingriffe kostenintensiv werden. Ein Vollschutz kann laufende Behandlungen und Diagnostik breiter abdecken, während eine OP-Versicherung vor allem bei größeren Einzelkosten durch chirurgische Eingriffe entlasten kann.

  • Aktive Hunde haben ein erhöhtes Risiko für Verletzungen an Pfoten, Bändern oder Gelenken.
  • Auch ohne Operation können wiederkehrende Untersuchungen, Medikamente und Nachsorge das Budget belasten.
  • Bei mittelgroßen bis großen Hunden können orthopädische Beschwerden im Laufe des Lebens höhere Behandlungskosten verursachen.
  • Bildgebende Diagnostik, Narkosen und Operationen gehören bei akuten Erkrankungen oder Unfällen zu den teuersten tierärztlichen Leistungen.
  • Kosten für Bildgebung, Narkose und stationäre Betreuung bei akuten Erkrankungen.
  • Operationskosten nach Verletzungen durch Aktivität, Spiel oder Alltag.
  • Orthopädische Diagnostik und Behandlung bei Gelenk- oder Bewegungsproblemen.
  • Wiederkehrende Ausgaben für Medikamente, Kontrolltermine und Nachsorge.
  • Auf ausreichende Erstattung für Operationen inklusive Narkose, Voruntersuchungen und Nachbehandlung achten.
  • Bei aktiven Hunden kann eine möglichst geringe Selbstbeteiligung für unfallbedingte Behandlungen sinnvoll sein.
  • Darauf achten, ob auch Nachsorge, Schmerztherapie und physiotherapeutische Maßnahmen nach Eingriffen mitversichert sind.
  • Ein Tarif mit Leistungen für Diagnostik wie Röntgen oder Ultraschall kann bei orthopädischen oder akuten Beschwerden hilfreich sein.
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