Hund im Rasseprofil

Berger des Pyrénées à face rase

Der Berger des Pyrénées à face rase ist eine französische Hütehundvariante aus dem Pyrenäengebiet. Er gilt als lebhaft, aufmerksam und arbeitsfreudig und wurde traditionell zum Hüten und Treiben von Herden eingesetzt.

AnhänglichArbeitsfreudigAusdauerndIntelligentLebhaftSensibelWachsam
Ein glücklicher Berger des Pyrénées à face rase sitzt entspannt neben seinem Besitzer in einer hellen, modernen Wohnung.
Ein freundlicher Berger des Pyrénées à face rase strahlt Zufriedenheit neben seinem Besitzer aus.

Kurz einordnen

Tierart

Hund

Größe

Mittel

Lebenserwartung

12-16 Jahre

Steckbrief

Herkunftsland

Frankreich

Größe

Mittel

Schulterhöhe

40-54 cm

Gewicht

7-15 kg

Lebenserwartung

12-16 Jahre

Felltypen

Kurzhaar, Glatthaar

Farben

Falb, Rehbraun, Grau, Blau grau, Gestromt, Schwarz, Schwarz mit weißen Abzeichen

FCI-Gruppe

Gruppe 1

FCI-Standard

Nr. 138

Seltenheitsgrad

Selten

Bilder von Berger des Pyrénées à face rase

Ein Berger des Pyrénées à face rase Hund sitzt ruhig neben seinem Besitzer am Küchentisch, während sie Versicherungsunterlagen und einen Laptop mit Vergleichsinformationen betrachten.
Ein beruhigender Moment zwischen einem Hund und seinem Besitzer, während sie sich über Tierversicherungen informieren.
Ein schöner Berger des Pyrénées à face rase Hund steht aufmerksam vor einem hellen Hintergrund.
Der Berger des Pyrénées à face rase präsentiert sich in natürlicher Haltung vor neutralem Hintergrund.
Ein aktiver Berger des Pyrénées à face rase trainiert mit seinem Besitzer über eine kleine Hürde auf dem Hundeplatz.
Spielerisches Training auf dem Hundeplatz fördert Beweglichkeit, Bindung und Kondition.

Charakter

Der Berger des Pyrénées à face rase ist ein lebhafter, sehr aufmerksamer und arbeitsfreudiger Hund mit enger Bindung an seine Bezugspersonen. Er gilt als intelligent, reaktionsschnell und ausdauernd, braucht aber eine sinnvolle Beschäftigung und eine konsequente, faire Führung.

AnhänglichArbeitsfreudigAusdauerndIntelligentLebhaftSensibelWachsam
Verspieltheit4/5
Wachsamkeit5/5
Trainierbarkeit4/5
Kinderfreundlichkeit3/5
Bellfreude4/5
Energielevel5/5
Sozialverhalten Hunde3/5

Erziehbarkeit

Gut erziehbar, wenn Training klar, geduldig und abwechslungsreich aufgebaut ist. Die Rasse lernt schnell, reagiert aber häufig sensibel auf Härte oder unfaire Behandlung. Für gute Ergebnisse sind Bindung, Konsequenz und regelmäßige mentale Auslastung entscheidend.

Wachtrieb

Deutlich vorhanden. Der Hund ist aufmerksam, meldet Veränderungen oft schnell und eignet sich als wachsamer Begleiter, ohne automatisch ein klassischer Schutzhund zu sein.

Jagdtrieb

Meist eher mittel ausgeprägt. Bewegungsreize können interessant sein, doch der ursprüngliche Schwerpunkt liegt stärker auf Hütearbeit und Reaktionsschnelligkeit als auf ausgeprägtem Jagdverhalten.

Alleinbleiben

Nur begrenzt leicht. Der Berger des Pyrénées à face rase ist häufig sehr menschenbezogen und sollte langsam an das Alleinbleiben gewöhnt werden. Längere, regelmäßige Alleinzeiten passen oft nur bedingt zu seinem Wesen.

Die Rasse ist oft sensibel, bewegungsfreudig und geistig sehr wach. Ohne ausreichende Auslastung kann sie nervös, überdreht oder laut werden. Frühe Sozialisierung, verlässliche Regeln und abwechslungsreiches Training sind wichtig.

Alltag & Haltung

Familie

Mit passender Auslastung, guter Sozialisierung und klaren Regeln kann die Rasse ein engagierter Familienhund sein. Sie passt jedoch eher zu aktiven Haushalten, die Zeit für Training und Beschäftigung einplanen. Für sehr laute, unstrukturierte Familienalltage oder dauerhaft wenig Beschäftigung ist sie oft weniger geeignet.

Wohnung

Ja

Anfänger

Nur bedingt. Anfänger mit viel Lernbereitschaft, Unterstützung durch Hundeschule und ausreichend Zeit können gut zurechtkommen. Für Menschen, die einen unkomplizierten, leicht auszulastenden Hund suchen, ist die Rasse meist eher anspruchsvoll.

Bewegungsbedarf

Hoch. Neben täglicher Bewegung braucht der Hund auch geistige Aufgaben, zum Beispiel Nasenarbeit, Grundgehorsam, Tricktraining oder Hundesport mit Augenmaß.

Hitzeverträglichkeit

Mittel. Bewegung bei großer Hitze sollte angepasst werden, da die Rasse sehr aktiv ist und sich sonst leicht überlasten kann.

Kälteverträglichkeit

Gut. Das Fell bietet einen soliden Schutz, dennoch hängt die tatsächliche Kältetoleranz auch von Wetter, Aktivität und individuellem Gesundheitszustand ab.

Reisetauglichkeit

Bei früher Gewöhnung meist ordentlich. Ein aktiver, sensibler Hund dieser Rasse profitiert von planbaren Abläufen, Ruhepausen und ausreichender Beschäftigung auch unterwegs.

  • Begleithund
  • Familienhund
  • Huetehund
  • Wachhund

Sozialverhalten

Menschen

Gegenüber Bezugspersonen meist sehr eng verbunden und aufmerksam. Fremden gegenüber kann die Rasse zunächst reserviert oder beobachtend sein, ohne grundsätzlich unverträglich zu wirken.

Kinder

Mit hundeerfahrenen Kindern und respektvollem Umgang oft gut möglich. Wegen Temperament, Sensibilität und möglichem Hüteverhalten sollten Begegnungen begleitet und Grenzen für beide Seiten klar geregelt werden.

Andere Hunde

Bei guter Sozialisierung häufig sozial verträglich, aber nicht immer automatisch gelassen. Temperament und Wachsamkeit können zu angespanntem Verhalten führen, wenn Erziehung und positive Kontakte fehlen.

Pflege

Pflegeart

Regelmäßige Fellpflege

Pflegeintervall

mehrmals pro Woche

Fellpflege

Mittel

Haaren

Mittel

Sabbern

Gering

Pflegeaufwand

Mittel

  • Fell mehrmals pro Woche gründlich bürsten
  • Krallen kontrollieren und bei Bedarf kürzen
  • Ohren regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf reinigen
  • Schmutz und kleine Äste nach Spaziergängen aus dem Fell entfernen
  • Verfilzungen hinter den Ohren und an den Läufen kontrollieren
  • Zähne regelmäßig pflegen
  • Das raue Fell sollte regelmäßig gepflegt werden, damit es locker und funktional bleibt.
  • Nach Aktivitäten im Freien sollte das Fell auf Kletten, Schmutz und Verfilzungen überprüft werden.
  • Zu häufiges Baden kann die natürliche Fellstruktur beeinträchtigen.
DrahtbürsteHundezahnbürsteKamm mit mittleren ZinkenKrallenzange

Ernährung & Kalorien

Auf eine ausgewogene, dem Aktivitätsniveau angepasste Fütterung achten. Der Berger des Pyrénées à face rase ist ein lebhafter, bewegungsfreudiger Hund und profitiert in der Regel von hochwertigem Futter mit angemessenem Protein- und Energiegehalt. Die Tagesration sollte an Alter, Körpergewicht, Aktivität und Körperkondition angepasst und idealerweise auf mehrere Mahlzeiten verteilt werden. Leckerlis bei der Gesamtfuttermenge berücksichtigen und stets frisches Wasser bereitstellen.

ReferenzgewichtAktivitätKalorien pro Tag
8 kgAktiv560 kcal
8 kgInaktiv360 kcal
8 kgNormal460 kcal
11 kgAktiv710 kcal
11 kgInaktiv460 kcal
11 kgNormal580 kcal
14 kgAktiv860 kcal
14 kgInaktiv550 kcal
14 kgNormal700 kcal

Die Werte sind grobe Orientierungen und ersetzen keine tierärztliche Ernährungsberatung.

Beschäftigung & Sport

  • abwechslungsreiche Lauf- und Bewegungsspiele
  • Apportier- und Suchspiele
  • Aufgaben mit Gehorsam und Konzentration
  • intelligente Futter- und Denkspiele
  • tägliche ausgedehnte Spaziergänge

Passende Aktivitäten

AgilityHoopersLongierenObedienceTreibball

Geschichte des Berger des Pyrénées à face rase

Der Berger des Pyrénées à face rase stammt aus dem französischen Pyrenäengebiet und gehört zu den alten regionalen Hütehunden dieser Berglandschaft. Er wurde über lange Zeit als wendiger, ausdauernder Arbeitshund für das Hüten und Treiben von Schafen und anderem Vieh genutzt.

Die Varietät mit kurzem, glattem Gesichtshaar unterscheidet sich optisch von den langhaarigeren Schlägen des Berger des Pyrénées, gehört aber zur gleichen Rassefamilie. Besonders geschätzt wurden seine Reaktionsschnelligkeit, Aufmerksamkeit und seine enge Zusammenarbeit mit dem Hirten.

Außerhalb seiner Herkunftsregion blieb der Berger des Pyrénées à face rase lange vergleichsweise wenig verbreitet. Mit der kynologischen Erfassung und der offiziellen Standardisierung wurde die Rasse international besser bekannt, ist jedoch bis heute eher selten.

  1. Entstehung als regionaler Hütehund in den französischen Pyrenäen.

  2. Traditioneller Einsatz zum Hüten und Treiben von Herden im Berggebiet.

  3. 1926

    Offizielle Anerkennung des Berger des Pyrénées durch die FCI.

  4. Die Varietät à face rase bleibt auch nach der kynologischen Erfassung international vergleichsweise selten.

Gesundheit

Tierarztkosten: Mittel

Der Berger des Pyrénées à face rase gilt insgesamt als eher robuste und leistungsfähige Hunderasse. Wie bei aktiven, mittelgroßen Hütehunden können jedoch bestimmte orthopädische, augenbezogene und belastungsabhängige Risiken eine Rolle spielen. Eine angepasste Aufzucht, regelmäßige Vorsorge und eine gute Belastungssteuerung unterstützen die langfristige Gesunderhaltung.

Bei guter Haltung, ausgewogener Bewegung und regelmäßiger tierärztlicher Betreuung wird häufig eine gute Lebenserwartung erreicht. Wichtig sind insbesondere die Beobachtung des Bewegungsapparats, augenbezogene Kontrollen bei Auffälligkeiten und eine an das Aktivitätsniveau angepasste Gesundheitsvorsorge.

Hüftgelenksdysplasie

MittelGenetisches Risiko: Ja

Bei dieser Rasse kann wie bei anderen aktiven Hunden ein erhöhtes Risiko für eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks bestehen. Die Ausprägung kann unterschiedlich sein und sich unter Belastung deutlicher zeigen.

Prävention: Auf kontrolliertes Wachstum im Junghundealter achten, Übergewicht vermeiden, gelenkschonende Bewegung fördern und auf eine verantwortungsvolle Zuchtauswahl Wert legen.

Patellaluxation

MittelGenetisches Risiko: Ja

Eine Verlagerung der Kniescheibe kann bei leichteren, beweglichen Hunderassen vorkommen. Das Risiko ist individuell verschieden und kann sich durch verändertes Gangbild bemerkbar machen.

Prävention: Normales Körpergewicht erhalten, auf angemessene Muskulatur achten und wiederholte starke Sprungbelastungen bei jungen Hunden begrenzen.

Augenerkrankungen

MittelGenetisches Risiko: Ja

Bei einzelnen Linien können erbliche oder altersabhängige Augenveränderungen eine Rolle spielen. Dazu zählen mögliche rassetypische Risiken, die das Sehvermögen unterschiedlich beeinflussen können.

Prävention: Zuchtuntersuchungen der Elterntiere berücksichtigen und Augen bei Auffälligkeiten tierärztlich kontrollieren lassen.

Belastungsbedingte Muskel- und Gelenkprobleme

NiedrigGenetisches Risiko: Nein

Aufgrund des hohen Bewegungsdrangs und der Arbeitsfreude können bei unpassender Belastung vorübergehende Beschwerden des Bewegungsapparats auftreten. Eine gute Konditionierung senkt dieses Risiko.

Prävention: Training schrittweise aufbauen, Aufwärm- und Erholungsphasen einplanen, auf geeigneten Untergrund achten und Überlastung vermeiden.

  • Hitze
  • Hohe körperliche Dauerbelastung
  • Überlastung im Wachstum
  • Augenuntersuchungen können im Rahmen der Vorsorge oder bei sichtbaren Veränderungen des Sehvermögens sinnvoll sein.
  • Bei hoher Aktivität sind regelmäßige Gewichtskontrollen und eine Anpassung des Trainings an Alter, Fitness und Belastungsniveau empfehlenswert.
  • Im Junghundealter sollte auf ein gleichmäßiges Wachstum mit angepasster Bewegung und bedarfsgerechter Fütterung geachtet werden.
  • Regelmäßige orthopädische Beurteilungen sind sinnvoll, insbesondere bei sportlich geführten Hunden oder bei Auffälligkeiten im Gangbild.

Diese Informationen ersetzen keine tierärztliche Diagnose. Bei Beschwerden sollte immer eine Tierärztin oder ein Tierarzt kontaktiert werden.

Versicherung

Empfohlene Absicherung

Vollschutz oder mindestens OP-Versicherung

Kurzempfehlung

Für den Berger des Pyrenees à face rase kann je nach Budget eine OP-Versicherung oder ein Vollschutz sinnvoll sein.

Die Rasse ist klein bis mittelgroß, gilt als sehr bewegungsfreudig und wird häufig aktiv gehalten. Daraus kann ein erhöhtes Risiko für Verletzungen des Bewegungsapparats oder unfallbedingte Operationen entstehen. Zusätzlich können im Lebensverlauf diagnostische Abklärungen, Behandlungen bei Magen-Darm-Beschwerden, Haut- oder Augenproblemen sowie orthopädische Untersuchungen Kosten verursachen. Eine OP-Versicherung kann größere Einmalkosten abfedern, während ein Vollschutz auch laufende Behandlungen und Diagnostik besser abdecken kann.

  • Auch bei kleineren bis mittelgroßen Hunden können Operationen, Narkose und Nachsorge zu spürbaren Einmalkosten führen.
  • Augen- oder Hautprobleme können wiederkehrende Tierarztbesuche und laufende Behandlungskosten verursachen.
  • Das hohe Aktivitätsniveau kann das Risiko für Verletzungen bei Bewegung, Sport und Ausflügen erhöhen.
  • Orthopädische Beschwerden oder Lahmheiten können diagnostische Untersuchungen und gegebenenfalls operative Maßnahmen erforderlich machen.
  • Behandlung von Augenproblemen einschließlich Untersuchung und medikamentöser Therapie.
  • Orthopädische Diagnostik bei Lahmheit oder Bewegungsproblemen.
  • Unfallbedingte Verletzungen an Pfoten, Bändern oder Gelenken mit möglicher Operation.
  • Wiederkehrende Kosten bei Haut- oder Magen-Darm-Beschwerden.
  • Auf Leistungen für bildgebende Verfahren und orthopädische Abklärungen kann geachtet werden.
  • Bei sehr aktiven Hunden kann eine Absicherung von Unfallfolgen und stationären Behandlungen besonders relevant sein.
  • Sinnvoll kann ein Tarif mit guter Erstattung für Diagnostik vor einer Operation sein.
  • Wer auch wiederkehrende Behandlungen absichern möchte, kann statt einer reinen OP-Versicherung einen Vollschutz prüfen.
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